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Hornschlittenrennen bei Wintersport- und Kulturwoche

Traditionsrennen am Dreikönigstag

Am 6. Januar ist es wieder so weit. Dann wird es wieder „Horn heil“ über den „Hohen Weg“ an der Partnachalm in Garmisch-Partenkirchen schallen. Rund 100 Teams, Männer wie Frauen, sitzen auf ihren traditionellen Hornschlitten und wollen so schnell wie möglich im Ziel ankommen.

Hornschlittenrennen© Foto: Thomas Sehr

Heiß her geht es am Dreikönigstag beim Hornschlittenrennen.

Auf ihrem rasanten Ritt werden die Piloten von einigen tausend Fans angefeuert. Es ist bereits die 44. Ausgabe des Klassikers, der vom Hornschlittenverein Partenkirchen ausgerichtet wird. Für die Teams, die sich zu viert auf die Schlitten quetschen, geht es nicht nur um Gaudi, sondern vor allem um knallharten Sport: Sie kämpfen um Hundertstelsekunden, Streckenrekorde und nicht zuletzt um den Titel des Bayerischen Meisters. Wie in den letzten Jahren wird dabei eine Großbildleinwand im Zielbereich eingesetzt. Durch diese Videowand kann die komplette Rennstrecke überblickt werden. Die Historie des Wettbewerbs wurzelt in einem Wettstreit unter Stammtischbrüdern, die nach einem feucht-fröhlichen Abend auf der Partnachklamm den schnellsten Piloten ermitteln wollten. Sie holten die in Schuppen und Heimatmuseen verwilderten Schlitten wieder hervor, die früher als Heutransportmittel gedient hatten, und veranstalteten bei Fackellicht und Handstoppung das erste Rennen am 6. Januar 1970. Der Startschuss wurde damals mit dem Gewehr abgefeuert. Fackeln leuchteten den Fahrern den Weg ins Tal. Die Siegerzeit lag bei rund vier Minuten. Inzwischen liegt der Streckenrekord bei 1:25,67 Minuten, aufgestellt im Jahr 2004 von der Mannschaft „De Vogelfreien Gaißach“ mit Hans Haslinger, Stefan Brandhofer, Hans Sanktjohabnser und Michael Gerg. Am Dreikönigstag müssen die Zuschauer bis 12 Uhr auf ihren Plätzen an der Strecke sein, bevor 30 Minuten später das Rennen gestartet wird. Die Länge beträgt 1 km, dabei ist eine Höhendifferenz von 160 Metern zu bezwingen. Eigentlich ist die Strecke nicht für Rennen gebaut,

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sie ist ein Ziehweg. Dieser weist sowohl extreme Steigungen als auch flache Abschnitte auf, auf denen es ebenso wie am Start darauf ankommt, mit aller Kraft anzuschieben. Am schnellsten Teilstück, dem „Eri-Stich“, werden Spitzengeschwindigkeiten bis zu 90 km/h erreicht. Wie in den letzten Jahren gibt es pro Torfehler einen Zeitaufschlag von fünf Sekunden. Bei Zeitgleichheit entscheidet die jeweils höhere Startnummer über die Platzierung. Bei Schlitten, deren Besatzung das Ziel nicht vollständig erreicht, wird die Ankunft des letzten Mannschaftsmitglieds gestoppt. Im vergangenen Jahr gewannen bei den Herren die Vögelfreunde „Oache Sticht“ vom Kochelsee und sicherten sich auch die Bayerische Meisterschaft in 1:32.68 Minuten. Damit feierten sie den vierten Sieg in Folge und den fünften insgesamt. cheap viagra Sie hatten einen Vorsprung von knapp drei Sekunden auf die Zweitplatzierten „Volkssport Trusetal“. Das Team aus Thüringen wiederholte damit seinen zweiten Rang aus den letzten beiden Jahren. Das Treppchen komplett machten „Die Westallgäuer Herren 4“.Auch bei den Damen war das Rennen eine klare Angelegenheit. Die „Werdenfelser Kamikaze“ holten sich mit einem Vorsprung von über sieben Sekunden Rang eins. Das Team war nach 1:46,36 Minuten im Ziel und verwiesen „De wuiden Määählan – reloaded Partakurch“ auf Platz zwei. Als dritte kamen die „Loisachtaler Deng’l Eng’l“ ins Ziel. Der Streckenrekord, aufgestellt 2011, blieb unangetastet. Damals siegten die „Werdenfelser Schneehasn Partenkirchen/Grainau“ in 1:38,52 Minuten. Sie hatten die alte Bestmarke gehalten von der Grainauer Mannschaft „Waxlstoana Berggams’n“ um über 1,5 Sekunden verbessert. Am Abend des Dreikönigstages wird dann ab 19 Uhr beim großen Hornschlitten-Ball mit Siegerehrung in der Bayernhalle kräftig gefeiert. Einlass ist ab 18 Uhr. Bereits einen Tag vor dem Rennen, am 5. Januar, findet ab 16 Uhr der Anschubwettbewerb in der Partenkirchner Ludwigstraße statt. Dabei werden die Hornschlitten gestellt, die Mannschaft des Anschubwettbewerbes muss nicht mit der vom Hornschlittenrennen identisch sein. Für die Teilnehmer dieses Wettbewerbs ist es nicht Pflicht, beim Rennen am Dreikönigstag teilzunehmen.

Quelle:Kreisbote

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