Hornschlitten.eu

Hornschlitten-Rennen: Mit Tempo 90 ins Ziel

Hornschlitten-Rennen: Mit Tempo 90 ins Ziel

Garmisch-Partenkirchen – Die Titelverteidiger aus Schlehdorf haben zum dritten Mal das traditionelle Hornschlitten-Rennen von der Partnachalm zur Wildenauer Straße gewonnen.

Heuer rasten 90 Viererteams die knapp 900 Meter lange Rennstrecke mit einer Höhendifferenz von 160 Metern hinab.

Das Team „Neuneralm Express“ aus Grainau landet mit einer Sekunde Rückstand knapp dahinter.

Mit einem Affentempo schießt der Schlitten vom Team „Jura I“ auf den kleinen Sprung zu, hebt ab und landt unsanft etwa drei Meter hinter der Ziellinie. Als sich der Schneestaub verzieht, erkennen die Zuschauer, was da so fürchterlich gekracht hat. Den Hornschlitten

buy viagra online without prescription

unter den vier Mannsbildern können die Bruchpiloten nur noch als Brennholz verwenden.

Zum 41. Mal fand am gestrigen Drei-Königstag das traditionelle Hornschlittenrennen statt. Waghalsige Fahrmanöver blieben dabei nicht aus, und um ein Haar hätte es heuer wieder einen einheimischen Sieger gegeben. Gerade mal eine Sekunde fehlten den Männern vom „Neuneralm Express“ am Ende für den ersten Platz. Den holten sich die „Vögelfreunde Oache Sticht vom Kochelsee“ mit einer Zeit von 1:35,30 Minuten. Und das bereits zum dritten Mal. Die Starter vom „Volkssport Trusetal“ aus Thüringen sicherten sich, wie auch im vergangenen Jahr, den dritten Platz.

364 Männer und Frauen stellten sich heuer der Herausforderung, die 1,2 Kilometer lange Strecke von der Partnachalm zur Wildenauer Straße hinabzufahren. Dass es auf der eisigen, teilweise extrem steilen Piste bis zu 90 Stundenkilometer schnell werden kann, hielt die Hobbysportler nicht ab.

„Wenn man am Start steht zittern einem schon ganz schön die Knie“, gibt Martin Hohenreiter aus Lenggries zu.“ Das bestätigt auch Tine Pfeiffer, die mit ihrem Team „de Gwebsad’n“ gleich als erstes auf die Piste musste. „Heute hab ich richtig Angst, weil uns gestern die Bremsen abgebrochen sind. Ich hoff´ das passiert uns nicht noch einmal.“ Abschrecken ließen sich die vier Frauen davon jedenfalls nicht. Wagemutig stürzten sie sich die knapp 160 Höhenmeter hinab. Den „Waxlstoana Berggams´n“, die mit einer Zeit von 1:40,79 den Sieg davon trugen, wurden die vier aber nicht gefährlich. Da sie bei einem Sturz eine ihrer Mitfahrerinnen verloren hatten, wurden ihre Zeit nicht gewertet.

Fast wäre das den Titelverteidigern vom Kochelsee auch passiert. „Beim Anschieben bin ich ins Stolpern geraten. Ich bin aber auf den Schlitten gefallen und konnte noch mitfahren“, erklärt Rupert Niebling. Den Sieg ließen sich die Vier nicht nehmen. „Wer bremst verliert“, sagt Lenker Toni Suttner. „Außerdem haben wir alle extra fünf Kilo zugenommen um hier zu gewinnen“, ergänzt Niebling lachend.

Den Streckenrekord von 1:25,67 Minuten, den die „Vogelfreien“ 2004 aufgestellt hatten, erreichten die Kochler aber auch heuer nicht. „Im unteren Streckenabschnitt war einfach zu viel loser Schnee. Der hat enorm gebremst“, erklärt Niebler. Das sei auch gut so, meint Peter Strodl, Erster Vorsitzender des Hornschlittenvereins: „Unter dem Schnee war pures Eis. Das wäre einfach zu schnell geworden.“

Quelle: Marcus Schoft (merkur-online)

Einen Kommentar schreiben

Order generic amlodipine 10mg online. Viagra online.

Copyright © 2017 by: Hornschlitten.eu •