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	<title>Hornschlitten.eu &#187; Presseberichte</title>
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		<title>Rennen nach Unfall abgebrochen</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 15:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ressort Lokalsport Schmalkalden 25.01.2011 09:57 Rennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ressort Lokalsport Schmalkalden<br />
25.01.2011 09:57</p>
<p>Rennen nach Unfall abgebrochen<br />
Von Rainer Koch</p>
<p><a href="http://www.hornschlitten.eu/wp-content/uploads/2011/01/Hornschlittenrennen-Kleinschmalkladen1.jpg" rel="lightbox[889]"><img class="alignleft size-medium wp-image-891" title="Hornschlittenrennen012" src="http://www.hornschlitten.eu/wp-content/uploads/2011/01/Hornschlittenrennen-Kleinschmalkladen1-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a></p>
<p>Volkssport Trusetal siegt beim 5. Hornschlittenrennen in Kleinschmalkalden, mit 26 Schlitten Rekordbeteiligung.<br />
Nach dem schweren Unfall des Schlittens &#8220;Kleinschmalkalder Hirschhörner&#8221; im 2. Durchgang brachen die Organisatoren des WSV Kleinschmalkalden am Samstag ihr 5. Hornschlittenrennen jedoch ab.</p>
<p>Kleinschmalkalden &#8211; Der älteste Fahrer des Feldes Georg Cramer (71) erlitt schwerste Bruchverletzungen und wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, ein weiteres verletztes Besatzungsmitglied wurde mit dem Krankenwagen abtransportiert. Als Sieger des Rennens ging der Vorjahreszweite und schnellste Schlitten des 1. Durchganges Volkssport Trusetal hervor, der das Rennen bereits bei der Premiere 2009 gewonnen hatte.</p>
<p>Bis zu dem tragischen Moment hatte alles gepasst. Die Kleinschmalkalder hatten zu Wochenbeginn mit viel Unterstützung mehrerer Firmen und nahezu aller Hornschlittenbesatzungen der Region in aufwändiger Arbeit die bereits im Dezember flott gemachte Piste am Schartekopf neu präpariert.Sie musste allerdings im steilen Startbereich um etwa 200 Meter verkürzt werden und war so noch 900 m lang.Erste Bestätigung für diesen grandiosen Einsatz gab es am Vorabend des Renntages bei der Auslosung.Da war klar, dass 26 Schlitten an den Start gehen würden &#8211; zehn mehr als im Vorjahr. Darunter neben den Stammgästen Altenburger Böckchen erstmals zwei Frauenteams aus Brotterode, neue Besatzungen aus der hiesigen Hornschlittenregion, aus Ruhla und &#8211; eine echte Premiere &#8211; aus Gumpelstadt, die nach eigenem Bekunden nach dem Zuschauen im Vorjahr in Brotterode &#8220;das Fieber voll gepackt&#8221; hat. Besonders gespannt war man aber auf den Auftritt der zwei Schlitten aus Benediktbeuern und der &#8220;Vögelfreunde Oache Sticht&#8221; aus Kochel am See, den Seriensiegern der offenen bayerischen Meisterschaften in Garmisch-Partenkirchen. Der Renntag selbst konnte besser nicht beginnen.<br />
Die Verhältnisse ließen am Vormittag Trainingsläufe zu. Bereits um die Mittagszeit setzte der Ansturm der Fans ein, von denen schließlich weit mehr als tausend gezählt wurden.</p>
<p>Allein etwa 600 Pkw nutzten nach Aussagen der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes, die sich ebenso wie DRK und weitere Helfer wie auch die Gemeinde ein Dankeschön verdient hatten, die hergerichteten Parkplätze.<br />
Bereits mit Startnummer 4 stand der erste Favorit &#8220;Volkssport Trusetal&#8221; bereit. Als Ralf Messerschmidt, Steffen Schmauch, Thomas Klinger und Torsten Wolf die Scharte in Ideallinie aerodynamisch-ästhetisch hinabrauschten, war jedem klar, dass man hier eine Superfahrt sah, was der Sprecher wenige Sekunden später bestätigte: Topzeit mit 50,48 sec.</p>
<p>Noch aber standen 22 Schlitten oben. Es entwickelte sich ein spannendes Rennen, und das an allen Positionen, vorne, in der Mitte, hinten. Bereits wenig später kamen die &#8220;Wallenburger&#8221;, denen die Strecke zu liegen scheint (4. 2010, 5. 2009) mit 54,79 recht nah an die Zeit der Volkssportler heran. Als nächstes wurden die Brotteröder Snowfighter aufgerufen, die ihrem Namen alle Ehre machten. In waghalsiger Manier blieben sie aber drei Sekunden hinter den Wallenburgern zurück. Auch die Holzwürmer aus Kleinschmalkalden um Mitorganisator Klaus Rassbach unterboten Ralf Baumhämmels Snowfighter. Etwas später kämpfte er sich hinab, der Fuchs vom Schartekopf, der Sieger vom Vorjahr Eduard &#8220;Ede&#8221; Fuchs mit seiner Crew Inselsbergexpreß. Er erreichte die Zeit der Volkssportler nicht ganz, setzte sich aber in hervorragenden 52,87 auf Rang zwei. Die Auslosung hatte es so gewollt, dass die &#8220;Vögelfreunde&#8230;&#8221; als Vorletzte das Rennen aufnahmen. Die Mannen um Toni Suttner bestätigten ihren Ruf, legten eine ebenso saubere wie sauschnelle Fuhre hin, blieben aber 38 Hundertstel hinter Ede Fuchs und waren damit durchaus zufrieden wie generell äußerst angetan von der Strecke und der Gastfreundschaft in Thüringen.<br />
Dieser knappe Einlauf war in der Rennpause Anlass zu viel Gesprächsstoff unter den Besatzungen, schließlich war vieles noch möglich.<br />
Besorgt wurden aber schon da die teils viele Zentimeter tiefen tückischen Spurrinnen angesprochen, die die bisherigen Fuhren der schweren Schlitten in der Strecke verursacht hatten. Eine deren gefährlichste, weil tiefste und längste, etwa 100 Meter vor dem Ziel, hatte bereits im 1. Durchgang die Brotteröder Flachmänner und die Christensteiner Buam aus Coburg stürzen lassen, weitere Schlitten kamen mit einem Bandentouch gerade noch davon. Eben dort passierte dann in Durchgang zwei der Unfall der Hirschhörner, die als 7. (in umgekehrter Reihenfolge der Platzierung) gestartet waren.</p>
<p><a href="http://www.hornschlitten.eu/wp-content/uploads/2011/01/Hornschlittenrennen-Kleinschmalkladen2.jpg" rel="lightbox[889]"><img class="alignnone size-medium wp-image-892" title="Hornschlittenrennen068" src="http://www.hornschlitten.eu/wp-content/uploads/2011/01/Hornschlittenrennen-Kleinschmalkladen2-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a></p>
<p>Deren Pilot Georg Cramer, 2004 Mitbegründer und Urgestein der Kleinschmalkalder Sektion, strebt den Guiness-Rekord als ältester aktiver Rennfahrer an, den bislang ein 73-jähriger Bayer hält. Als es seinen Schlitten, der dabei in der Mitte durchtrennt wurde, in die Bande trieb, und außer ihm ein weiteres Mannschaftsmitglied schwer verletzt wurde, war das Entsetzen groß und die weitere Renndurchführung unmöglich geworden. Bei der medizinischen Erstversorgung der Verletzten bewährte sich wie schon in der Vorbereitungsphase erneut die große Hornschlittenfamilie der Region, die sich nun auf das nächste Rennen am 12. Februar in Brotterode vorbereitet.</p>
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		<title>Die Bayern geärgert</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 08:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ressort Lokalsport Bad Salzungen Erschienen am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ressort Lokalsport Bad Salzungen<br />
Erschienen am 15.01.2011 00:00</p>
<h2>Mit den Plätzen zwei und vier erreichten die Hornschlittenbesatzungen aus Südthüringen beim Traditionsrennen in Garmisch-Partenkirchen ihr bisher bestes Resultat.</h2>
<p><em><strong>Garmisch-Partenkirchen</strong></em><em> &#8211; </em>Mit dem erstmals erreichten Rang 2 (Volkssport Trusetal), dem 4. Platz der Brotteröder Snowfighter, Rang 11 für den Inselbergexpress ernteten die Hornschlittenbesatzungen aus der Region in Partenkirchen viel Respekt bei der 42. offenen bayerischen Meisterschaft, dem deutschlandweit spektakulärsten Rennen der Hornschlittenszene. An dem nahmen 100 Schlitten aus Deutschland und der Slowakei teil. Nahezu 6 000 Zuschauer sowie mehrere Fernsehteams verfolgten das Geschehen.</p>
<p><a href="http://www.hornschlitten.eu/wp-content/uploads/2011/01/hornschlitten1.jpg" rel="lightbox[859]"><img class="alignleft size-medium wp-image-864" title="hornschlitten1" src="http://www.hornschlitten.eu/wp-content/uploads/2011/01/hornschlitten1-300x274.jpg" alt="" width="300" height="274" /></a></p>
<p>Schon als der mit Startnummer 46 von David Eichel gelenkte Schlitten der Snowfighter um Ralf Baumhämmel, weiter mit Alexander Kaiser und Silko Raßbach, alle vor ihm Gestarteten hinter sich ließ, blickten die Bayern besorgt in die Runde. Aufatmen, als elf Schlitten später &#8220;Pfuit&#8221; Jörgl &#8211; Grainau 2,38 sec schneller waren. Doch da rauschte mit Startnummer 79 &#8220;Volkssport Trusetal&#8221; 62 Hundertstelsekunden schneller durchs Ziel. Schlitten um Schlitten verfehlte diese Zeit. Als Drittletzte starteten die Dauersieger &#8220;Vögelfreunde Oache Sticht&#8221; vom Kochelsee &#8211; und ihnen gelang es abermals, die Ehre der Bayern in ihrem angestammten Sport zu retten. Mit der Fabelzeit von 1:26,51 min gegenüber 01:29,83 setzten sie sich zum dritten Mal in Folge durch.</p>
<p>Als &#8220;grenzwertig&#8221; beschreibt Ralf Messerschmidt (Volkssport Trusetal) den Kurs und das Rennen mit Höchstgeschwindigkeiten jenseits der 90 km/h. Die rund einen Kilometer lange Strecke mit einem durchschnittlichen Gefälle von 18 Prozent sowie 160 m Höhendifferenz sei glatt und dadurch unwahrscheinlich rasant gewesen. Die Volkssportler hatten ziemlich weit oben bereits bei einem Bandeneinschlag den linken Holm angerissen. &#8220;Im Rennfieber haben wir das gar nicht mitgekriegt, uns nur gewundert, warum der Schlitten immer nach links zog. Im Ziel war dann auch schon meine Wade dick&#8221;, schildert Messerschmidt. Nach zwei dritten Plätzen setzte sich die erfahrenste Thüringer Besatzung, die unverändert mit Steffen Schmauch, Thomas Klinger und Torsten Wolf bereits zum siebten Mal dabei war, sieben Sekunden besser als im Vorjahr erstmals auf den zweiten Platz.</p>
<p>Ganz knapp an einem Platz auf dem Stockerl schrammten die Snowfighter vorbei. Sie fuhren bei ihrer dritten Teilnahme nach dem Motto &#8220;Pokal oder Spital&#8221;. So gab Ralf Baumhämmel den analogen Spruch des Wintersteiner Piloten Raik Eichel wieder. &#8220;Einen Podestplatz vergeben haben wir beim Start&#8221;, sagte Baumhämmel. &#8220;Da waren die jungen Burschen von Pfuit Jörgl waghalsiger. Unsere Fahrt war dann einfach top, obwohl wir zweimal in der Luft hingen&#8221;.</p>
<p>Der für den WSV Kleinschmalkalden startende Inselbergexpress des Brotteröders Eduard &#8220;Ede&#8221; Fuchs (mit Torsten Reukauf, Andreas Koch, Oliver Grotkop) blieb wieder einmal nicht von einem größeren Malheur verschont. Dass er in den Hang fuhr, kostete einen besseren als den 11. Platz, aber selbst damit war Ede Fuchs noch vier Sekunden schneller unterwegs als bei seinem 8. Platz im Vorjahr. Neben den prima Plätzen freuten sich die Südthüringer über den Zuwachs aus Ruhla. Geißenalmwirt Dieter Koch, bisher mit den Seimbergrutschern unterwegs, fuhr als &#8220;Die Geißenalmer von der Thüringer Wartburg&#8221; mit Uwe Gürtler, Reinhardt Faltermeier und Thomas Werner erstmals mit einem eigenen Schlitten und auf Anhieb auf Rang 74. Die weiteren Platzierungen von Schlitten aus der Region: 23. Wallenburger Trusetal (Ronald Luck, Volker Ullrich, Peter Hauschild, Rene Möller); 31. Wintersteiner Rennsteigblitz (Jörg Hessland, Sebastian Stegmann, Sven Metz, Raik Eichel); 43. Die Trusetaler (Steffen Heidenreich, Silvio Jung, Andre Messerschmidt, Detlef Menz); 45. Holzwürmer Kleinschmalkalden (Klaus Rassbach, Felix Meyer, Markus Bednarek, Rene Höhn); 48. Brotteröder F(l)achmänner (Frank Wedel, Siegbert Heitepriem, Christian Kunze, Dr. Frieder Baldauf). <em>hrk</em></p>
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		<title>VOLKSSPORT TRUSETAL gewinnt Saisonausklang</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Doppelsieg am Fichtelberg Zum Saisonausklang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Doppelsieg am Fichtelberg</h3>
<h3>Zum Saisonausklang die Südthüringer Meisterschaften<br />
in Oberwiesenthal</h3>
<div>
<div></div>
<p><em>Von Rainer Koch</em></p>
<p><strong>Oberwiesenthal </strong>– Acht Schlitten unter den besten Zehn, den Seriensieger und bis dato vielleicht besten deutschen Schlitten „Vögelfreunde Oache Sticht“ aus Kochel am See auf Rang drei verwiesen – das Rennen um den „Großen Preis von Oberwiesenthal“ erwies sich als offene Südthüringer Meisterschaft mit Beteiligung von Schlitten aus anderen deutschen Regionen. Selbst die Brotteröder Seimbergrutscher distanzierten als 32. noch weitere 20 Schlitten.</p>
<p>Um den Grand-Prix-Sieg lieferten sich auf der rund 1,8 km langen, steilen Strecke Volkssport Trusetal mit Ralf Messerschmidt am Steuer und der Inselbergexpress von Ede Fuchs (WSV Kleinschmalkalden) ein spannendes Rennen, das schließlich die Trusetaler hauchdünn mit zwei Zehntelsekunden Vorsprung für sich entscheiden konnte. Die Bayern aus Kochel am See als Dritte hatten da schon knapp drei Sekunden Rückstand, es folgte mit einem gehörigen Abstand von neun und mehr Sekunden die weitere Südthüringer Streitmacht Wallenburger Trusetal (4.), Vorjahreszweiter Snow-fighter Brotterode (5.), Trusetaler Hornschlittenfreunde (6.) und als Siebente die Brotteröder F(l)achmänner um Frieder Baldauf, die damit „auswärts“ ihre bisher beste Platzierung schafften. Hinter Schmölln I fuhren die beiden Kleinschmalkalder Schlitten „Hirschhörner“ und „Holzwürmer“ auf die Ränge neun und zehn, die „Rennsteigrutscher“ Brotterode wurden 13., der Wintersteiner Rennsteigblitz 16., die Trusetaler Pflegefälle 18.</p>
<p>Im Damenbereich schaffte es der neu gegründete Brotteröder Schlitten „Seimbergrutscher Ladiesteam“ in seinem zweiten Rennen auf den mehr als beachtlichen Rang drei, die Siegerinnen „Quickie III“ vom gastgebenden SC Traktor Oberwiesenthal fuhren mit ihrem nagelneuen, eben erst gelieferten Schlitten aus der Trusetaler Werkstatt von Ralf Messerschmidt souverän auf den obersten Podestplatz.</p>
<p><strong>Ideallinie gefunden</strong></p>
<p>Alle gestarteten mehr als 60 Schlitten hatten es mit den widrigsten Witterungsverhätnissen zu tun, die man sich nur vorstellen kann. War die Piste am Donnerstag noch extrem schnell mit Geschwindigkeiten im Zielhang nahe 100 km/h, hatte sie der kalte Neuschnee von Freitag und Samstagfrüh extrem stumpf gemacht. „Bestimmt mehr als eine halbe Minute langsamer“, schätzte Ralf Baumhämmel ein. Vor allem im steilen Zielhang „bremste uns alle der Pulverschnee ohne eigenes Dazutun regelrecht ab“, berichtete Sieger Messerschmidt. Da kam es natürlich erst recht darauf an, die Ideallinie zu finden. Und ganze Kerle waren diesmal noch gefragter. Denn am Start hoch droben auf dem Fichtelberg wetterte ein Sturm, gegen den man sich erst einmal behaupten musste, ehe der Schlitten in Fahrt gebracht werden konnte. Um das vom Veranstalter mit viel Trara angekündigte „Domina-Rennen“ konnte man sich da nicht so recht kümmern. Offensichtlich meisterten dafür die Schlitten aus der Südthüringer Bergregion die widrigen Bedingungen am besten und kehrten am Sonntag &#8211; da bei strahlendem Bilderbuchwinterwetter &#8211; sehr zufrieden in die Heimat zurück. Vor allem Gewinner „Volkssport Trusetal“, dem 2010 ein weiterer Sieg in Brotterode, Platz zwei in Kleinschmalkalden sowie Rang drei in Garmisch- Partenkirchen gelang. Nicht viel nach steht dem der Inselbergexpress: Erster in Kleinschmalkalden, Ränge zwei in Brotterode und Oberwiesenthal, 8. in Garmisch-Partenkirchen.</p>
<p>Die Wallenburger Trusetal mit Ronald Luck, Volker Ullrich, Martin Hauschild, Peter Hauschild schafften Rang drei in Brotterode, vier in Kleinschmalkalden und Oberwiesenthal, 37. in Garmisch-Partennkirchen, während Ralf Baumhämmels Snowfighter auf die Ränge 3 (Kleinschmalkalden), 5 (Oberwiesenthal), 6 (Brotterode) und 14 (Garmisch-Partenkirchen) verweisen können.</p>
<p>Nun gilt es, noch einen Termin zu überstehen: Der Ruhlaer Hörnerschlittenfahrer (Seimbergrutscher) und Gastwirt Dieter Koch lädt für den 13. März erstmals zu einem Hörnerschlitten-Abwintern auf die urige Ruhlaer Geißenalm ein. Nähere Infos gibt es unter Tel.036929 / 63584.</p>
<p>Artikel erschienen am 09.03.2010 STZ</p>
</div>
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		<title>Volkssport Trusetal mit Ideallinie</title>
		<link>http://www.hornschlitten.eu/volkssport-trusetal-mit-ideallinie</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 11:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Brotterode]]></category>
		<category><![CDATA[Hornschlittenrennen]]></category>
		<category><![CDATA[Volkssport Trusetal]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Volkssport Trusetal&#8221; mit Ideallinie 5. Hörnerschlittenrennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8220;Volkssport Trusetal&#8221; mit Ideallinie</h3>
<p>5. Hörnerschlittenrennen in Brotterode: Zuschauer sahen spannendes Duell am Seimberg<br />
Von Rainer Koch</p>
<p><a href="http://www.hornschlitten.eu/wp-content/uploads/2010/02/Hornschlittenrennen.jpg" rel="lightbox[725]"><img class="alignleft size-full wp-image-727" title="Hornschlittenrennen Brotterode (60)" src="http://www.hornschlitten.eu/wp-content/uploads/2010/02/Hornschlittenrennen.jpg" alt="" width="280" height="278" /></a></p>
<p>Ralf Messerschmidt und sein Schlitten &#8220;Volkssport Trusetal&#8221; auf dem Weg zum Sieg am Brotte-röder Seimberg.<br />
Brotterode &#8211; Wenn auch Dunst und Nebel für wenig einladende Wetterverhältnisse sorgten &#8211; das 5. Hörnerschlittenrennen in Brotterode wurde zum erwarteten volkssportlichen Großereignis in der und um die Werner-Lesser-II-Skiarena. Eingefunden hatten sich dort weit mehr als 1 500 Neugierige aus nah und fern, die die Strecke dicht an dicht säumten und die Schlitten auf ihren schnellen oder weniger schnellen Fahrten gleichermaßen anfeuerten &#8211; eine prächtige Kulisse. Dass manche aber während des Rennens immer wieder die Strecke betraten und sogar ihre Kinder rodeln ließen, irritierte nicht nur die Besatzungen der Schlitten, sondern brachte die Unvernünftigen selbst am meisten in Gefahr. Glücklicherweise blieb alles im Lot.</p>
<p>In einem begeisternden sportlichen Duell mit dem Inselbergexpress von Ede Fuchs, der vor zwei Wochen am Kleinschmalkalder Schartekopf triumphiert hatte, setzte sich der Schlitten von Volkssport Trusetal mit Ralf Messerschmidt, Steffen Schmauch, Thomas Klinger und Thomas Wolf durch. Somit gab es an der Spitze denselben Einlauf wie vor einem Jahr.</p>
<p>Der von Ralf Messerschmidt gelenkte Siegerschlitten fuhr an der Badewanne zweimal hintereinander nahezu Ideallinie. Dass er schnell unterwegs sein würde, konnte man da schon sehen. Schließlich besiegte er den Inselbergexpress aber doch nur um die Winzigkeit von einer reichlichen Sekunde, herausgeholt im ersten Lauf mit 46:64 zu 47:68 sec für die knapp 800 Meter. Im zweiten Lauf waren beide Schlitten nahezu zeitgleich unterwegs (47:59 sec die Volkssportler, 47:70 sec der Inselbergexpress). Die Trusetaler haben damit auch den ersten Rekord auf der noch ausbaufähigen neuen Strecke am Seimberg erobert. Wie schon in Kleinschmalkalden zeigte sich in Brotterode erneut, dass nur noch minimale Zeitunterschiede über die Spitzenplätze entscheiden. Die ersten fünf Schlitten blieben in einem Limit von lediglich elf Sekunden &#8211; und das in zwei Läufen!</p>
<p>Als im zweiten Lauf die Brotteröder Snowfighter, wie alle Schlitten der Bergstadt mittlerweile einer eigenen Sektion im WSV angehörend, den Zielhang hinein in die Skiarena hinunterschossen, konnte man ebenfalls an eine äußerst schnelle Zeit glauben. Wenige Meter vor Passieren der Zeitnahme aber riss es den Schlitten jäh aus dem Schnee. Der Sturz sah schlimm aus, vor allem für den ersten Mann Ralf Baumhämmel, der das Gefährt und seine Hintermänner abbekam, doch Schlittenfahrer sind harte Burschen. Etwas weiß im Gesicht, rappelten sich alle vier wieder auf.</p>
<p>Durch dieses Pech war der Weg auf Rang drei frei für die Wallenburger aus Trusetal (Ronald Luck, Volker Ullrich, Stefan Mäurer, Peter Hauschild). Sie konnten erstmals in ihrer Geschichte auf einen Treppchenplatz fahren und verdienten sich dies vor allem mit einem hervorragenden ersten Lauf, als sie in 47:14 sec sogar noch schneller unterwegs waren als der Inselbergexpress. Die Snowfighter wurden immerhin noch Sechste.</p>
<p>Erstmals nahm auf Initiative von Fredi Schmidt von den Seimbergrutschern aus Brotterode (10. Platz) auch ein &#8220;Seimbergrutscher Ladiesteam&#8221; das Rennen auf. Die vier mutigen Brotteröder Frauen taten dies auf Anhieb gar nicht einmal so schlecht und waren beispielsweise schneller als das gemischte Extrem-Racing-Team, der zugegebenermaßen etwas unorthodox ausschauende &#8220;Hörnerbock&#8221; aus Schmölln oder der &#8220;Flinke Ostwind&#8221; aus Fambach.</p>
<p>Mit dankenswerter materieller und finanzieller Unterstützung durch die Stadt und ihren Bürgermeister Kurt Lachmund, selbst ein großer Hörnerschlittenfan, der den ganzen Nachmittag über ausharrte, hatten die Mitarbeiter des Bauhofes, vor allem Thomas Storch und Chris Bartholmäs, die abwechslungsreiche und schnelle Strecke hervorragend präpariert. Zu den vielen uneigennützigen Helfern zählten neben dem WSV, der Sektion Eishockey (namentlich Andreas Steinbach) sowie dem Fremdenverkehrs- und Gewerbeverein von Brotterode auch Herr Kaiser und sein Team, die Fleischerei Lesser, das Team des Hotels Berggarten und der Disco BTD sowie der Kleinschmalkalder Schlittenfreund Luis, der bei den Problemen mit dem Transport der Schlitten einsprang.</p>
<p>Fazit: Der Anfang am Seimberg auf einer prima Strecke ist gemacht, von den Unzulänglichkeiten etwa beim Schlittentransport oder der teils wilden Parkerei der anreisenden Fans wurde Lehren für das Rennen 2011 gezogen.</p>
<p>Am Rande des Rennens wurde bekannt, dass es in Seligenthal in diesem Jahr entgegen ursprünglich anderslautender Aussagen des 1. Thüringer Hörnerschlittenvereins wohl nun doch ein Rennen geben soll, und zwar am 27. Februar. Nach dem Saisonabschluss mit dem Großen Preis von Oberwiesenthal am 6. März lädt dann der Ruhlaer Hörnerschlittenfahrer und Gastwirt Dieter Koch (Seimbergrutscher) für den 13. März erstmals zu einem Hörnerschlitten-Abwintern auf die Ruhlaer Geißenalm ein. Geplant ist ein Bustransfer, nähere Infos gibt es unter Tel. 036929/63584.</p>
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		<title>Gibt es einen neuen Streckenrekord?</title>
		<link>http://www.hornschlitten.eu/gibt-es-einen-neuen-streckenrekord</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 11:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hornschlittenrennen]]></category>
		<category><![CDATA[Hornschlittenrennen Kleinschmalkalden]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es einen neuen Streckenrekord? WSV [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Gibt es einen neuen Streckenrekord?</h3>
<p>WSV Kleinschmalkalden lädt auf den Schartekopf ein / Heute bereits Trainingsläufe</p>
<p>Mit Mut und Geschick begeben sich die Hornschlittenbesatzungen bergabwärts.</p>
<p>Kleinschmalkalden &#8211; Die Strecke ist von den Kleinschmalkalder Hörnerschlittenfreunden um Ralf Berlit und Matthias Darr präpariert, Glühwein und Bratwürste zum Verzehr bereit, die Meteorologen verheißen bis Samstag leichte Minusgrade &#8211; dem 2. Hornschlittenrennen am Schartekopf am Samstag, dem vierten insgesamt in Kleinschmalkalden, steht nichts mehr im Wege.</p>
<p>Für die Premiere der neuen, bereits 2007 gebauten Strecke, die mangels Schnee erst im Vorjahr steigen konnte, hatten sich nicht weniger als 20 Schlitten eingefunden, selbst solche aus Coburg, Schmölln und Altenburg. Nach dem Rennen waren alle sich darin einig &#8211; diese fast 1 100 Meter lange Strecke mit 180 Höhenmetern genügt höchsten Ansprüchen. Sofort vom Start unweit des 780 m hohen Schartekopfs entfernt, geht es wahnsinnig steil abwärts, am Ende jener ersten Passage sind an der Kreuzung zum &#8220;Horizontalweg&#8221; mit der Kurve und dem folgenden &#8220;Sprunghügel&#8221; die Knackpunkte zu bewältigen, weshalb dort auch ein Zuschauerpunkt harrt, denen rasender Sport tollkühner Männer geboten wird.</p>
<p>Den ersten Streckenrekord stellten am 31. Januar 2009 die aus Hohleborn kommenden &#8220;Tunnelrenner&#8221; des WSV Kleinschmalkalden mit 1:08,23 min auf, eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 60 km/h. Im zweiten Durchgang stürzten allerdings die Mannen um Ingemar Funk, sodass sich Volkssport Trusetal in der Endabrechnung durchsetzte (2:18,53). Als erneuter Dritter der 41. offenen bayerischen Meisterschaft vom 6. Januar in Garmisch-Partenkirchen sind sie genau wie der vorjährige Dritte &#8220;Thüringer Inselbergexpress&#8221; um Ede Fuchs vom gastgebenden WSV (Rang acht in Garmisch-Partenkirchen) auch in diesem Jahr favorisiert. Rang zwei belegten 2009 die &#8220;Thüringer Jägermeister&#8221;, die heuer an der Partnachalm nicht starteten.</p>
<p>Das Kleinschmalkalder Hornschlitten-Wochenende beginnt bereits heute. Ab 14 Uhr ist das offizielle Training angesetzt, um 16.30 Uhr findet am Zielbereich die Startnummernvergabe und ein &#8220;Vorglühen&#8221; statt.</p>
<p>Das Rennen selbst wird am Samstag, um 14 Uhr gestartet. Abends ab 19 Uhr (Einlass und Essen 18 Uhr) findet im &#8220;Adler&#8221; die Siegerehrung und das &#8220;Après-Schlitten&#8221; statt.</p>
<p>Der Weg zur Strecke am Ortsausgang von Kleinschmalkalden Richtung Brotterode rechts ist ausgeschildert, der Weg bergauf zu den Parkplätzen unmittelbar am Zielgelände abgestreut und jeweils nur bergan oder bergab befahrbar, reguliert von der Freiwilligen Feuerwehr. Wer sein Auto in der Ortsmitte von Kleinschmalkalden abstellt, muss mit einem Fußmarsch von einer reichlichen Stunde bergauf zum Schartekopf rechnen . hrk</p>
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		<title>Den Bayern das Fürchten gelehrt</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 14:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hornschlittenrennen]]></category>
		<category><![CDATA[Hornschlittenrennen Kleinschmalkladen]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Bayern das Fürchten gelehrt Hornschlittensport [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Den Bayern das Fürchten gelehrt</h3>
<p>Hornschlittensport | Erfolgreichstes Jahr für Südthüringer Teams in Garmisch-Partenkirchen</p>
<p>Garmisch-Partenkirchen – „Mittlerweile begegnen die Bayern uns schon mit gehörigem Respekt“, sagt Ralf Messerschmidt. Am 23. Januar sind all die „Helden aus Partenkirchen“ und weitere Schlitten in Kleinschmalkalden zu sehen. Ralf Messerschmidt, der Tischler und Sportler aus Trusetal, ist mit seiner Crew der „dienstälteste“ Hornschlittenfahrer aus Südthüringen in Garmisch-Partenkirchen. Und der Erfolgreichste. Gemeinsam mit Steffen Schmauch, Thomas Klinger und Torsten Wolf gelang ihm in diesem Jahr das Kunststück, seinen dritten Platz aus dem Vorjahr zu wiederholen.</p>
<p>Das seit 1969 alljährlich am 6. Januar ausgetragene Hornschlittenrennen in Garmisch-Partenkirchen, die „offene bayerische Meisterschaft“, ist unter den Hornschlittensportlern das Rennen der Rennen. Erst wenn man die Partnachklamm bezwungen hat, in der Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h erzielt werden, gehört man sozusagen dazu. In diesem Jahr waren es knapp 90 Schlitten, die vor weit über tausend Zuschauern bei eisiger Kälte die Herausforderung annahmen, darunter acht aus dem Südthüringer Raum.</p>
<p>Bereits kurz nachdem das Hornschlittenfieber in der Region ausbrach, nahmen die Pioniere dieses Sports aus Seligenthal am Garmisch-Partenkirchener Rennen teil. Das war 2004. Ralf Messerschmidt und seine Gefährten sind unter dem Namen „Volkssport Trusetal“ seit 2005 ununterbrochen mit dem ständig verbesserten Schlitten dabei. Das sich verbreitende Hornschlittenfieber führte zur Rekordbeteiligung von elf Mannschaften im Jahr 2008 aus Trusetal, Kleinschmalkalden und Brotterode. Spätestens seit 2009, als „Volkssport Trusetal“ sensationell auf den bronzenen Rang fuhr, war der Durchbruch geschafft. Die Bayern mussten konstatieren, dass „ihr Sport“ sich auch jenseits des Weißwurstäquators durchgesetzt hatte.</p>
<p>Die Bedingungen in diesem Jahr waren nicht gerade einladend. „Sehr viel Eis, mulmiger, weil nicht festgefahrener Kunstschnee“, konstatiert Messerschmidt. Da mussten die Besatzungen mit vollster Konzentration fahren, die Hintermänner waren immer wieder gefragt, in den schwierigen Flachpassagen Fahrt zu machen.</p>
<p>Wie die Volkssportler aus Trusetal waren eigentlich alle Besatzungen aus der Region vollauf zufrieden. „Beinahe alle von uns haben im Vergleich zum Vorjahr auch den Rückstand auf die Besten verringern können“, macht Ralf Baumhämmel aus Brotterode auf einen weiteren Aspekt neben der Platzierung aufmerksam. Der erstmals von ihm selbst gelenkte Schlitten „Brotteröder Snowfighter“ hatte 2009 noch elf Sekunden Rückstand auf den Dauersieger „Vögelfreunde, Oache Sticht‘ vom Kochelsee“ und damit Platz 25, in diesem Jahr wurde der Abstand auf sieben Sekunden verringert, was für Baumhämmel, René Treptow, Daniel Voigt und Silko „Bob“ Raßbach den 14. Rang bedeutete. „Und das alles ohne Training“, setzt Baumhämmel hinzu. Das fiel wegen schlechter Schneeverhältnisse aus.</p>
<p>Noch besser fuhr der alte Haudegen Eduard „Ede“ Fuchs gemeinsam mit Andreas Koch, Lars Wagner und Oliver Grothkopp. Sein für den WSV Kleinschmalkalden startender „Inselbergexpress“ belegte den 8. Rang und schaffte ebenfalls sein bestes Resultat. Seinen 19. Platz von 2009 wiederholen konnte Ralf Berlits „Extrem Racingteam“ (mit Ingmar Funk, Michael Ullrich, Christian Boost) aus Kleinschmalkalden. Persönliche Bestleistung schafften schließlich die „Holzwürmer“ aus Kleinschmalkalden (Klaus Rassbach, Felix Meyer, Markus Bednarek, Rene Höhn) auf Rang 26, während „Wallenburger Trusetal“ (Ronald Luck, Volker Ullrich, Stefan Mäurer, Peter Hauschild) auf Platz 37 und die Brotteröder „Seimbergrutscher“ (Fredi Schmidt, Reinhardt Faltermaier, Wolfgang Dömming, Dieter Koch) auf Rang 55 fuhren.</p>
<p>In Bälde beginnt auch hier die Saison. Der Auftakt wird am 23. Januar auf der von den Hornschlittenfreunden des WSV Kleinschmalkalden inzwischen fertig präparierten, spektakulären Strecke am Schartekopf vollzogen. Am 6. Februar laden die Brotteroder alle Schlitten auf ihre neue Strecke am Seimberg ein, ein oder zwei Wochen später soll das Rennen in Trusetal-Laudenbach folgen. Zum Saisonausklang fahren dann alle wieder an den Fichtelberg, wo am 6. März der Große Preis von Oberwiesenthal auf der anspruchsvollsten aller Strecken folgt.</p>
<p>Quelle: STZ</p>
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		<title>Hornschlitten-Rennen: Mit Tempo 90 ins Ziel</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 09:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Hornschlitten-Rennen: Mit Tempo 90 ins Ziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hornschlitten-Rennen: Mit Tempo 90 ins Ziel</p>
<p>Garmisch-Partenkirchen &#8211; Die Titelverteidiger aus Schlehdorf haben zum dritten Mal das traditionelle Hornschlitten-Rennen von der Partnachalm zur Wildenauer Straße gewonnen.</p>
<p>Heuer rasten 90 Viererteams die knapp 900 Meter lange Rennstrecke mit einer Höhendifferenz von 160 Metern hinab.</p>
<p>Das Team „Neuneralm Express“ aus Grainau landet mit einer Sekunde Rückstand knapp dahinter.</p>
<p>Mit einem Affentempo schießt der Schlitten vom Team „Jura I“ auf den kleinen Sprung zu, hebt ab und landt unsanft etwa drei Meter hinter der Ziellinie. Als sich der Schneestaub verzieht, erkennen die Zuschauer, was da so fürchterlich gekracht hat. Den Hornschlitten unter den vier Mannsbildern können die Bruchpiloten nur noch als Brennholz verwenden.</p>
<p>Zum 41. Mal fand am gestrigen Drei-Königstag das traditionelle Hornschlittenrennen statt. Waghalsige Fahrmanöver blieben dabei nicht aus, und um ein Haar hätte es heuer wieder einen einheimischen Sieger gegeben. Gerade mal eine Sekunde fehlten den Männern vom „Neuneralm Express“ am Ende für den ersten Platz. Den holten sich die „Vögelfreunde Oache Sticht vom Kochelsee“ mit einer Zeit von 1:35,30 Minuten. Und das bereits zum dritten Mal. Die Starter vom „Volkssport Trusetal“ aus Thüringen sicherten sich, wie auch im vergangenen Jahr, den dritten Platz.</p>
<p>364 Männer und Frauen stellten sich heuer der Herausforderung, die 1,2 Kilometer lange Strecke von der Partnachalm zur Wildenauer Straße hinabzufahren. Dass es auf der eisigen, teilweise extrem steilen Piste bis zu 90 Stundenkilometer schnell werden kann, hielt die Hobbysportler nicht ab.</p>
<p>„Wenn man am Start steht zittern einem schon ganz schön die Knie“, gibt Martin Hohenreiter aus Lenggries zu.“ Das bestätigt auch Tine Pfeiffer, die mit ihrem Team „de Gwebsad’n“ gleich als erstes auf die Piste musste. „Heute hab ich richtig Angst, weil uns gestern die Bremsen abgebrochen sind. Ich hoff´ das passiert uns nicht noch einmal.“ Abschrecken ließen sich die vier Frauen davon jedenfalls nicht. Wagemutig stürzten sie sich die knapp 160 Höhenmeter hinab. Den „Waxlstoana Berggams´n“, die mit einer Zeit von 1:40,79 den Sieg davon trugen, wurden die vier aber nicht gefährlich. Da sie bei einem Sturz eine ihrer Mitfahrerinnen verloren hatten, wurden ihre Zeit nicht gewertet.</p>
<p>Fast wäre das den Titelverteidigern vom Kochelsee auch passiert. „Beim Anschieben bin ich ins Stolpern geraten. Ich bin aber auf den Schlitten gefallen und konnte noch mitfahren“, erklärt Rupert Niebling. Den Sieg ließen sich die Vier nicht nehmen. „Wer bremst verliert“, sagt Lenker Toni Suttner. „Außerdem haben wir alle extra fünf Kilo zugenommen um hier zu gewinnen“, ergänzt Niebling lachend.</p>
<p>Den Streckenrekord von 1:25,67 Minuten, den die „Vogelfreien“ 2004 aufgestellt hatten, erreichten die Kochler aber auch heuer nicht. „Im unteren Streckenabschnitt war einfach zu viel loser Schnee. Der hat enorm gebremst“, erklärt Niebler. Das sei auch gut so, meint Peter Strodl, Erster Vorsitzender des Hornschlittenvereins: „Unter dem Schnee war pures Eis. Das wäre einfach zu schnell geworden.“</p>
<p>Quelle: Marcus Schoft (merkur-online)</p>
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		<title>Tausende Zuschauer bei Hornschlittenrennen</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 21:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Tausende Zuschauer bei Hornschlittenrennen Garmisch-Partenkirchen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Tausende Zuschauer bei Hornschlittenrennen</h3>
<p>Garmisch-Partenkirchen &#8211; 360 Wagemutige haben am Dreikönigstag in Garmisch-Partenkirchen beim 41. Hornschlittenrennen um den bayerischen Meistertitel gekämpft. Bei eisiger Kälte feuerten mehrere Tausend Zuschauer die 90 Viererteams an. Bis zu 90 Stundenkilometer können die Hornschlitten mit ihren hochgebogenen Kufen erreichen. Die Piste war stark vereist. Wohl ein Vorteil für die Renn-Veteranen: Denn bei den Herren gewannen wie schon im Vorjahr die &#8220;Vögelfreunde &#8220;Oache Sticht&#8221; vom Kochelsee&#8221;. Die Damen der &#8220;Waxlstoana Berggams&#8221;n&#8221; holten zum fünften Mal in Folge den Titel. dpa</p>
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		<title>Ein Virus breitet sich rasant aus</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 23:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Virus breitet sich rasant aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Virus breitet sich rasant aus</h3>
<p>Rund 15 Besatzungen in Südthüringen / Wettkämpfe locken Zuschauer in Scharen<br />
Von Rainer Koch</p>
<p>Seligenthal/Brotterode/Trusetal/Kleinschmalkalden – Manch ein zufällig des Wegs Kommender mag sich verwundert die Augen</p>
<p>Bereichert das Sportgeschehen in Südthüringen und hat längst seine Anhänger gefunden: Hornschlittenrennen.</p>
<p>reiben. Trubel am steilen Hang. Alt und jung tummelt sich fröhlich gut vermummt. Partymusik schallt herüber, unterbrochen von seltsamen Ansagen: „Wo nur bleiben die Seimbergrutscher?“, „Am Start jetzt die Holzwürmer. Und ab geht die Fuhre!“. Dampf steigt auf, Bratwurst- und Glühweinduft machen neugierig.</p>
<p>Start? Offensichtlich geht hier irgendein ein Sportereignis vonstatten. Da schält sich auch schon ein Gefährt aus dem Nebel. Ein Mann mit Helm ist zu erkennen, ein Holzscheit fest in der Hand, die Füße bedarfsweise im hochauf stiebenden Schnee, flankiert von zwei – man könnte Hörner aus Holz dazu sagen. Hinter dem Ersten sitzen noch zwei, ganz hinten auf den verlängerten Kufen steht ein Vierter, legt sich waghalsig in die letzte Kurve. Und schon rauscht der Inselbergexpress durch die gedachte Linie der elektronischen Zeitnahme.</p>
<p>Solches war zu erleben an den letzten Wochenenden in Kleinschmalkalden und Brotterode. Erstmals in Trusetal, nur die Seligenthäler hatten wieder einmal Pech. Das sind in Thüringen die vier Hauptorte dieses Sports: Hornschlittenrennen. Die diesjährige beständig schneereiche und oft kalte Witterung machte es möglich, dass nicht nur die weitläufig bekannten Wintersport-Sparten Hochkonkunktur hatten, sondern nach den zwei ausgefallenen Wintern 2007 und 2008 auch die Exoten, etwa die Hornschlittensportler, wieder voll auf ihre Kosten kamen. An den Südwesthängen des Thüringer Waldes ist es längst ausgebrochen, das Hörnerschlittenfieber. Wie in Bayern, wo jährlich am Dreikönigstag, dem 6. Januar, in Garmisch-Partenkirchen zur offenen bayerischen Meisterschaft meist über 100 Schlitten gen Tal sausen.</p>
<p>——————</p>
<p>Anfänge in Seligenthal</p>
<p>——————</p>
<p>Die ersten Hornschlitten-Viren in der Region streute der Seligenthäler Kirmesverein. Immer auf der Suche nach spaßigen Events kam er 1999, 2000 auf die Idee, ein Rennen zu veranstalten, wie es einem das Fernsehen aus Bayern in der Faschingszeit vorsetzte. Mit Gaudischlitten. Sofas sausten da alsbald in Seligenthal hinab, Badewannen, eine Lok und sogar ein Trabbi auf Kufen. Der Erfolg war so unerwartet wie ungeheuer. Hunderte, ja einmal sogar 2000 Zuschauer säumten die Strecke. Gegründet wurde der „1. Thüringer Hörnerschlittenverein Seligenthal“.</p>
<p>Doch „echte“ Hörnerschlitten brachten erst Männer aus Schmölln im Jahr 2003 herbei. Solche, wie sie früher die Bergbauern zum Transport von Heu und Holz von der Alm ins Tal benutzten. Schlitten „Werdenfelser Bauart“, die strengen Kriterien unterliegen, damit die Bedingungen für alle annähernd gleich sind. In der Rennsteigregion baute als erster Tischlermeister Ralf Messerschmidt einen solchen Schlitten und fuhr mit seiner Crew 2004 erstmals in Garmisch-Partenkirchen mit: Platz 54, respektabel. Sein Schlitten „Volkssport Trusetal“ ist heute der Erfolgreichste in Thüringen, drang am 6. Januar 2009 in Garmisch gar als Dritter in die Phalanx der Bayern ein. Eine Majestätsbeleidigung!</p>
<p>Angesteckt aber wurden schon Mitte des Jahrzehnts weitere Trusetaler, dann die Kleinschmalkalder, schließlich Brotteröder, Männer aus Winterstein. In diesem Jahr verbreitete sich das Virus weiter, bis nach Fambach. Mittlerweile dürften es um die 15 Besatzungen sein, die sich mit Rennen im „Ausland“ nicht mehr zufrieden geben. Ab 2005 fanden solche auch hierzulande statt. Mit Strecken von 1000 bis 1700 Metern Länge, bei 150, 170 Meter Höhenunterschied.</p>
<p>——————</p>
<p>Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h</p>
<p>——————</p>
<p>Die am Schartekopf in Kleinschmalkalden ist die spektakulärste, von den Schlittenfahrern im WSV Kleinschmalkalden am aufwändigsten ausgebaute. Dort saust man in der Spitze mit über 70 km/h zum Ziel! Für die Vierer-Besatzungen, vorn der Lenker und Bremser, ganz hinten der Anschieber, in der Mitte die zwei Helfer, ist das Ganze ein echter Sport voller Kameradschaftsgeist. Mutige Kerle müssen es sein, die sich auf die Schltten setzen, möglichst gut Trainierte. Blessuren aller möglichen Art müssen in Kauf genommen werden, alles ist möglich bei rasender Fahrt auf vereister Bahn. Hörnerschlittenrennen ist für die Zuschauer, die weiterhin zu Hunderten angelockt werden, eine sportliche Attraktion: Zu erschaudern, wenn der Schlitten in der Kurve kippt, die Männer sich schnell wieder finden, aufsitzen, weiterrasen. Von oben bis unten mit Schnee bespritzt zu werden. Anfeuern die Kerle, die flotten!</p>
<p>Mut und Körperbeherrschung, kalkuliertes Risiko ohne Angst, Platz auf dem Podest oder Ausscheiden bei allzu viel Wagnis; Sport, Attraktion und Party im Schnee – all das ist Hörnerschlittensport, von dem es in der Schweiz, in Italien gar Europapokalläufe gibt.</p>
<p>Vor einer Woche war die Thüringer Hornschlittengilde beim Abschlussrennen in Oberwiesenthal. Die Strecke den Fichtelberg hinab gilt als anspruchsvollste Deutschlands. 13 Schlitten der hiesigen Region gingen an den Start. Und sie fuhren unter den 50 Teilnehmern allesamt auf Plätze unter den ersten 20, die erst 2008 gegründeten Snowfighter aus Brotterode um Ralf Baumhämmel, vor einer Woche beim Wasserfallpokal in Trusetal-Laudenbach noch so gestürzt, dass ihr Schlitten zerbarst, fuhren mit ihrem eilends repariertem Boliden auf Rang zwei, Volkssport Trusetal kippte um, wurde aber immer noch Vierter.</p>
<p>Das Virus ist nicht aufzuhalten. Er ist unterwegs. Ungebremst.</p>
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		<title>Auf Kufen durch schweren, nassen Schnee</title>
		<link>http://www.hornschlitten.eu/auf-kufen-durch-schweren-nassen-schnee</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 23:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Kufen durch schweren, nassen Schnee: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Auf Kufen durch schweren, nassen Schnee: Rodeltalente am Start</h3>
<h3>„Holzwürmer Kleinschmalkalden“ siegten beim ersten Hörnerschlittenrennen</h3>
<p>Trusetal – Die Gelegenheit, mit Bürgermeister Karl Koch</p>
<p>Auch die „Brotteröder Rennsteigrutscher“ hatten Spaß an dem Rennen.</p>
<p>einmal so richtig Schlitten zu fahren, ergab sich nicht. Der erste Mann im Ort, der sonst jede Gaudi mitmacht, stand dafür ausnahmsweise einmal nicht zur Verfügung. Im Anzug schaute er bei der Premiere des Trusetaler Hörnerschlittenrennens um den Wasserfall-Pokal nur von der Seite zu. Es warteten noch andere Termine auf ihn, die seinen Besuch auf die Startphase des Rennens begrenzten. Dafür schauten einige hundert Besucher den beiden Wertungsläufen der großen Hörnerschlitten und dem Schlittenrennen der Kinder begeistert zu.</p>
<p>Zu dem Rennen hatten die Hörnerschlittenteams aus Trusetal, die Tourismus GmbH des Ortes und die Skifreunde Laudenbach gemeinsam eingeladen. Fast parallel zum Skilift führte die Strecke von der Kopfstation auf einem Waldweg zur Talstation und weiter hinunter bis fast an die Straße zur „Hohen Klinge“. Die Strecke war rund 1,6 Kilometer lang, der schwere, nasse Schnee bremste aber nahezu jede Schnellfahrt. Erstaunlich, dass die Organisatoren die Fahrspur noch so gut präparieren konten, dass das Rennen überhaupt möglich wurde.</p>
<p>Nach 195 Metern Höhenunterschied hatten die Hörnerschlittenteams je nach Geschick rund zwei bis drei Minuten Fahrzeit hinter sich. Nicht jede Mannschaft kam ohne Blessuren durch den ersten Teil der Strecke, der teilweise von Spurrinnen gezeichnet war. Dass selbst beim Zieleinlauf noch Konzentration gebraucht wurde, bewies sich auch mehrfach. So kamen die „Brotteroder Schneeflöckchen“ kurz vor der Ziellinie noch vom rechten Weg ab und büßten dadurch schon im ersten Lauf wertvolle Zeit ein. Fair waren aber nicht nur die Aktiven, sondern auch das Publikum, das frohen Mutes alle Teams anfeuerte.</p>
<p>Mit der Zeit besserten sich die Bedingungen etwas und der hinderliche, leichte Nebel verzog sich. In der Pause durften die Jüngsten ihr Rodeltalent beweisen. Acht Teilnehmer meldeten sich für die Schlittenfahrt an. Während die einen wahrlich den Hang hinunter sausten, mussten andere sich im Schnee abstoßen, um vorwärts zu kommen. Aber der Spaß und der olympische Gedanke zählten: Dabeisein ist alles.</p>
<p>Es folgte der zweite Wertungslauf und am Ende siegten die „Holzwürmer Kleinschmalkalden“ vor den heimischen „Volkssport Trusetal“ und dem „Thüringer Inselberg Express“. Zwölf Teams waren insgesamt am Start. Mit der Resonanz zeigten sich die Organisatoren zufrieden. Etwa 300 Zuschauer waren an die Strecke gekommen. Für das erst vor drei Wochen kurzfristig anberaumte Rennen ein gutes Ergebnis, befand Ralf Messerschmidt seitens des Organisationskomitees. Schon vor zwei Jahren, erinnerte er, war eine solche Veranstaltung. Doch damals fehlte der Schnee und alle Vorbereitungen waren umsonst. Nun kamen die Skifreunde Laudenbach auf die Hornschlittenteams kurzfristig zu und meinten, am Lift liege für solch ein Rennen noch genug Schnee. Gesagt, geschaut, getan – die Trusetaler Tourismus GmbH übernahm das Zepter. Zusammen mit zehn bis zwölf Helfern wurde die Veranstaltung auf die Kufen gestellt.</p>
<p>Das erste Hornschlittenrennen endete mit einer zünftigen Après-Ski-Party. Bis in den Abend hinein wurde die Premiere gefeiert. „Und das, wo es am ganzen Vormittag nur geregnet hat“, wunderte sich Ralf Messerschmidt ein wenig und staunte über die geleistete Arbeit und den Erfolg. Der gute Zuspruch an Schlitten und Zuschauern macht Mut für eine weitere Auflage im kommenden Jahr macht. Zumal die Skifreunde Laudenbach und ein privater Waldbesitzer schon jetzt ihre Unterstützung signalisiert haben. eh</p>
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