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Hornschlittenrennen bei Wintersport- und Kulturwoche

Traditionsrennen am Dreikönigstag

Am 6. Januar ist es wieder so weit. Dann wird es wieder „Horn heil“ über den „Hohen Weg“ an der Partnachalm in Garmisch-Partenkirchen schallen. Rund 100 Teams, Männer wie Frauen, sitzen auf ihren traditionellen Hornschlitten und wollen so schnell wie möglich im Ziel ankommen.

Hornschlittenrennen© Foto: Thomas Sehr

Heiß her geht es am Dreikönigstag beim Hornschlittenrennen.

Auf ihrem rasanten Ritt werden die Piloten von einigen tausend Fans angefeuert. Es ist bereits die 44. Ausgabe des Klassikers, der vom Hornschlittenverein Partenkirchen ausgerichtet wird. Für die Teams, die sich zu viert auf die Schlitten quetschen, geht es nicht nur um Gaudi, sondern vor allem um knallharten Sport: Sie kämpfen um Hundertstelsekunden, Streckenrekorde und nicht zuletzt um den Titel des Bayerischen Meisters. Wie in den letzten Jahren wird dabei eine Großbildleinwand im Zielbereich eingesetzt. Durch diese Videowand kann die komplette Rennstrecke überblickt werden. Die Historie des Wettbewerbs wurzelt in einem Wettstreit unter Stammtischbrüdern, die nach einem feucht-fröhlichen Abend auf der Partnachklamm den schnellsten Piloten ermitteln wollten. Sie holten die in Schuppen und Heimatmuseen verwilderten Schlitten wieder hervor, die früher als Heutransportmittel gedient hatten, und veranstalteten bei Fackellicht und Handstoppung das erste Rennen am 6. Januar 1970. Der Startschuss wurde damals mit dem Gewehr abgefeuert. Fackeln leuchteten den Fahrern den Weg ins Tal. Die Siegerzeit lag bei rund vier Minuten. Inzwischen liegt der Streckenrekord bei 1:25,67 Minuten, aufgestellt im Jahr 2004 von der Mannschaft „De Vogelfreien Gaißach“ mit Hans Haslinger, Stefan Brandhofer, Hans Sanktjohabnser und Michael Gerg. Am Dreikönigstag müssen die Zuschauer bis 12 Uhr auf ihren Plätzen an der Strecke sein, bevor 30 Minuten später das Rennen gestartet wird. Die Länge beträgt 1 km, dabei ist eine Höhendifferenz von 160 Metern zu bezwingen. Eigentlich ist die Strecke nicht für Rennen gebaut,

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sie ist ein Ziehweg. Dieser weist sowohl extreme Steigungen als auch flache Abschnitte auf, auf denen es ebenso wie am Start darauf ankommt, mit aller Kraft anzuschieben. Am schnellsten Teilstück, dem „Eri-Stich“, werden Spitzengeschwindigkeiten bis zu 90 km/h erreicht. Wie in den letzten Jahren gibt es pro Torfehler einen Zeitaufschlag von fünf Sekunden. Bei Zeitgleichheit entscheidet die jeweils höhere Startnummer über die Platzierung. Bei Schlitten, deren Besatzung das Ziel nicht vollständig erreicht, wird die Ankunft des letzten Mannschaftsmitglieds gestoppt. Im vergangenen Jahr gewannen bei den Herren die Vögelfreunde „Oache Sticht“ vom Kochelsee und sicherten sich auch die Bayerische Meisterschaft in 1:32.68 Minuten. Damit feierten sie den vierten Sieg in Folge und den fünften insgesamt. cheap viagra Sie hatten einen Vorsprung von knapp drei Sekunden auf die Zweitplatzierten „Volkssport Trusetal“. Das Team aus Thüringen wiederholte damit seinen zweiten Rang aus den letzten beiden Jahren. Das Treppchen komplett machten „Die Westallgäuer Herren 4“.Auch bei den Damen war das Rennen eine klare Angelegenheit. Die „Werdenfelser Kamikaze“ holten sich mit einem Vorsprung von über sieben Sekunden Rang eins. Das Team war nach 1:46,36 Minuten im Ziel und verwiesen „De wuiden Määählan – reloaded Partakurch“ auf Platz zwei. Als dritte kamen die „Loisachtaler Deng’l Eng’l“ ins Ziel. Der Streckenrekord, aufgestellt 2011, blieb unangetastet. Damals siegten die „Werdenfelser Schneehasn Partenkirchen/Grainau“ in 1:38,52 Minuten. Sie hatten die alte Bestmarke gehalten von der Grainauer Mannschaft „Waxlstoana Berggams’n“ um über 1,5 Sekunden verbessert. Am Abend des Dreikönigstages wird dann ab 19 Uhr beim großen Hornschlitten-Ball mit Siegerehrung in der Bayernhalle kräftig gefeiert. Einlass ist ab 18 Uhr. Bereits einen Tag vor dem Rennen, am 5. Januar, findet ab 16 Uhr der Anschubwettbewerb in der Partenkirchner Ludwigstraße statt. Dabei werden die Hornschlitten gestellt, die Mannschaft des Anschubwettbewerbes muss nicht mit der vom Hornschlittenrennen identisch sein. Für die Teilnehmer dieses Wettbewerbs ist es nicht Pflicht, beim Rennen am Dreikönigstag teilzunehmen.

Quelle:Kreisbote

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Hornschlitten-Cup Von Rennsteig-Lawine bis Thüringer Hornochsen

Hornschlitten-Cup
Von Rennsteig-Lawine bis Thüringer Hornochsen
Von Susann Winkel
“Horn heil” heißt es am Samstag zum achten Mal in Brotterode. Mit von der Partie ist auch wieder der Trusetaler Ralf Messerschmidt mit seinem Team – ebenso die Schlitten des Tischlermeisters.
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Text: Mit zwei Wochen schlägt eine Neuanfertigung zu Buche, eine Reparatur wie an diesem Schlitten kann bereits drei Tage kosten. Fotos (2): Sascha Bühner

Trusetal - Die Bremshebel überstehen die rasante Fahrt häufig nicht. Auch die Hörner bleiben regelmäßig auf der Strecke, während der Schlitten samt Besatzung irgendwie ins Tal kommt. Eine kaputte Kufe ist schon seltener. Drei Tage hat es Ralf Messerschmidt gekostet, den Schaden in seiner Trusetaler Werkstatt zu beheben, die neue Kufe genau anzupassen. Schließlich soll sich die Konkurrenz aus dem Nachbarort auf keinen Fall wegen etwaiger Wettbewerbsnachteile beim 1. Hornschlitten-Cup in Brotterode beschweren.

Martialische Namen

Das lädierte und nun wieder hergerichtete Gefährt gehört vier Lokalmatadoren, den Brotteröder Snow- fightern, wie in schwarzen Lettern auf der Kufe nachzulesen ist. So englisch mögen es die anderen Teams nicht, die sich am frühen Samstagnachmittag auf die Piste begeben. Augenzwinkernd-martialisch lesen sich viele Namen der 31 gemeldeten Herrenmannschaften: Die Eichhörnlebomber sind dabei, ebenso die Rüpel-Rotte-Raue-Kufe, die Rennsteig-Lawine, die Ruhrpottwalze und die Thüringer Hornochsen.

Fast harmlos klingt dagegen Volkssport Trusetal, die Mannschaft mit Ralf Messerschmidt auf der ersten Position, Steffen Schmauch auf der Nummer zwei, René Heinze auf viagra generico drei und Torsten Wolf auf vier. Dabei ist das Team erfolgsverwöhnt: Sechs Siege und ein zweiter Platz ist die beachtliche Bilanz der bisher sieben Rennen in Brotterode. Da gilt es am Wochenende das Gesicht zu wahren, zumal diesmal nicht nur Hornschlitten aus der Region, sondern aus der gesamten Bundesrepublik antreten, um Punkte beim zweiten von drei Cup-Läufen einzuheimsen.

Trainiert haben der Trusetaler und sein Team seit dem Traditionslauf Anfang Januar in

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Garmisch-Partenkirchen noch nicht wieder, es fehlte schlicht der Schnee. Da es an dem nun nicht mehr mangelt, wird es doch noch eine letzte Probe geben, heute, vielleicht morgen. “Wichtig ist eine gute Laufleistung”, erklärt der 36-Jährige. Und natürlich die Kufenpräparation, um die alle Rennfahrer ein großes Geheimnis machen. Einige besonders ehrgeizige Mannschaften gingen sogar nach Oberhof, um ihre Kufen in der Skisporthalle testen zu lassen, sagt Ralf Messerschmidt lachend.

Ganz so bierernst betreiben die vier Fahrer von Volkssport Trusetal die Sache nicht. Einzige unantastbare Regel: Kein Schnaps vor der Schlittenpartie. Gefahren wird nüchtern, um der bestmöglichen Geschwindigkeit und der Sicherheit wegen. Ernsthaft verletzt haben sich die vier bei ihren tollkühnen Abfahrten bisher nicht – von einem Nasenbruch und reichlich blauen Flecken einmal abgesehen. Die Helme verhindern das Schlimmste, auf Protektoren unter ihren Anzügen verzichten die Trusetaler Sportsfreunde.

800 Meter bergab

Auch wenn immer alles glimpflich ablief, für Mutter Christina Messerschmidt wird es am Samstag wieder ein nervenaufreibendes Daumendrücken an der Piste. Ist der bewährte Schlachtruf “Horn heil” erklungen, geht es für den Schlitten 800 Meter den Hang hinunter. Nach nur einer Minute ist alles wieder vorbei. Sollten die Hörner trotz Zuruf nicht heil bleiben, bekommt Ralf Messerschmidt wieder einiges zu tun. Das Brotteroder Gefährt mit der zerstörten Kufe war nicht sein erster hölzerner Patient in diesem Winter.

Für ein eigenes Standbein reichen die Reparaturen und Neuanfertigungen allerdings nicht. Was kaum verwundern muss, bei guter Pflege halten die rund zwei Meter langen Schlitten nach Werdenfelser Bauart immerhin viele Jahre. Exemplare aus der Trusetaler Tischlerwerkstatt Messerschmidt fahren außer in Südthüringen auch in Altenburg und in Dresden. Einer wurde sogar bis nach Österreich geliefert – nicht um sich damit Berge hinunterzustürzen, sondern um Heu damit zu transportieren. Dafür waren die imposanten Handarbeiten schließlich ursprünglich gedacht.

8. Brotteröder Hornschlittenrennen am Samstag ab 12.30 Uhr, Hornschlittenparty ab 19 Uhr im Festzelt.

Bild:
Text: Stets vorne dabei in Brotterode: das Team “Volkssport Trusetal”.
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Rennen nach Unfall abgebrochen

Ressort Lokalsport Schmalkalden
25.01.2011 09:57

Rennen nach Unfall abgebrochen
Von Rainer Koch

Volkssport Trusetal siegt beim 5. Hornschlittenrennen in Kleinschmalkalden, mit 26 Schlitten Rekordbeteiligung.
Nach dem schweren Unfall des Schlittens “Kleinschmalkalder Hirschhörner” im 2. Durchgang brachen die Organisatoren des WSV Kleinschmalkalden am Samstag ihr 5. Hornschlittenrennen jedoch ab.

Kleinschmalkalden – Der älteste Fahrer des Feldes Georg Cramer (71) erlitt schwerste Bruchverletzungen und wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, ein weiteres verletztes Besatzungsmitglied wurde mit dem Krankenwagen abtransportiert. Als Sieger des Rennens ging der Vorjahreszweite und schnellste Schlitten des 1. Durchganges Volkssport Trusetal hervor, der das Rennen bereits bei der Premiere 2009 gewonnen hatte.

Bis zu dem tragischen Moment hatte alles gepasst. Die Kleinschmalkalder hatten zu Wochenbeginn mit viel Unterstützung mehrerer Firmen und nahezu aller Hornschlittenbesatzungen der Region in aufwändiger Arbeit die bereits im Dezember flott gemachte Piste am Schartekopf neu präpariert.Sie musste allerdings im steilen Startbereich um etwa 200 Meter verkürzt werden und war so noch 900 m lang.Erste Bestätigung für diesen grandiosen Einsatz gab es am Vorabend des Renntages bei der Auslosung.Da war klar, dass 26 Schlitten an den Start gehen würden – zehn mehr als im Vorjahr. Darunter neben den Stammgästen Altenburger Böckchen erstmals zwei Frauenteams aus Brotterode, neue Besatzungen aus der hiesigen Hornschlittenregion, aus Ruhla und – eine echte Premiere – aus Gumpelstadt, die nach eigenem Bekunden nach dem Zuschauen im Vorjahr in Brotterode “das Fieber voll gepackt” hat. Besonders gespannt war man aber auf den Auftritt der zwei Schlitten aus Benediktbeuern und der “Vögelfreunde Oache Sticht” aus Kochel am See, den Seriensiegern der offenen bayerischen Meisterschaften in Garmisch-Partenkirchen. Der Renntag selbst konnte besser nicht beginnen.
Die Verhältnisse ließen am Vormittag Trainingsläufe zu. Bereits um die Mittagszeit setzte der Ansturm der Fans ein, von denen schließlich weit mehr als tausend gezählt wurden.

Allein etwa 600 Pkw nutzten nach Aussagen der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes, die sich ebenso wie DRK und weitere Helfer wie auch die Gemeinde ein Dankeschön verdient hatten, die hergerichteten Parkplätze.
Bereits mit Startnummer 4 stand der erste Favorit “Volkssport Trusetal” bereit. Als Ralf Messerschmidt, Steffen Schmauch, Thomas Klinger und Torsten Wolf die Scharte in Ideallinie aerodynamisch-ästhetisch hinabrauschten, war jedem klar, dass man hier eine Superfahrt sah, was der Sprecher wenige Sekunden später bestätigte: Topzeit mit 50,48 sec.

Noch aber standen 22 Schlitten oben. Es entwickelte sich ein spannendes Rennen, und das an allen Positionen, vorne, in der Mitte, hinten. Bereits wenig später kamen die “Wallenburger”, denen die Strecke zu liegen scheint (4. 2010, 5. 2009) mit 54,79 recht nah an die Zeit der Volkssportler heran. Als nächstes wurden die Brotteröder Snowfighter aufgerufen, die ihrem Namen alle Ehre machten. In waghalsiger Manier blieben sie aber drei Sekunden hinter den Wallenburgern zurück. Auch die Holzwürmer aus Kleinschmalkalden um Mitorganisator Klaus Rassbach unterboten Ralf Baumhämmels Snowfighter. Etwas später kämpfte er sich hinab, der Fuchs vom Schartekopf, der Sieger vom Vorjahr Eduard “Ede” Fuchs mit seiner Crew Inselsbergexpreß. Er erreichte die Zeit der Volkssportler nicht ganz, setzte sich aber in hervorragenden 52,87 auf Rang zwei. Die Auslosung hatte es so gewollt, dass die “Vögelfreunde…” als Vorletzte das Rennen aufnahmen. Die Mannen um Toni Suttner bestätigten ihren Ruf, legten eine ebenso saubere wie sauschnelle Fuhre hin, blieben aber 38 Hundertstel hinter Ede Fuchs und waren damit durchaus zufrieden wie generell äußerst angetan von der Strecke und der Gastfreundschaft in Thüringen.
Dieser knappe Einlauf war in der Rennpause Anlass zu viel Gesprächsstoff unter den Besatzungen, schließlich war vieles noch möglich.
Besorgt wurden aber schon da die teils viele Zentimeter tiefen tückischen Spurrinnen angesprochen, die die bisherigen Fuhren der schweren Schlitten in der Strecke verursacht hatten. Eine deren gefährlichste, weil tiefste und längste, etwa 100 Meter vor dem Ziel, hatte bereits im 1. Durchgang die Brotteröder Flachmänner und die Christensteiner Buam aus Coburg stürzen lassen, weitere Schlitten kamen mit einem Bandentouch gerade noch davon. Eben dort passierte dann in Durchgang zwei der Unfall der Hirschhörner, die als 7. (in umgekehrter Reihenfolge der Platzierung) gestartet waren.

Deren Pilot Georg Cramer, 2004 Mitbegründer und Urgestein der Kleinschmalkalder Sektion, strebt den Guiness-Rekord als ältester aktiver Rennfahrer an, den bislang ein 73-jähriger Bayer hält. Als es seinen Schlitten, der dabei in der Mitte durchtrennt wurde, in die Bande trieb, und außer ihm ein weiteres Mannschaftsmitglied schwer verletzt wurde, war das Entsetzen groß und die weitere Renndurchführung unmöglich geworden. Bei der medizinischen Erstversorgung der Verletzten bewährte sich wie schon in der Vorbereitungsphase erneut die große Hornschlittenfamilie der Region, die sich nun auf das nächste Rennen am 12. Februar in Brotterode vorbereitet.

Die Bayern geärgert

Ressort Lokalsport Bad Salzungen
Erschienen am 15.01.2011 00:00

Mit den Plätzen zwei und vier erreichten die Hornschlittenbesatzungen aus Südthüringen beim Traditionsrennen in Garmisch-Partenkirchen ihr bisher bestes Resultat.

Garmisch-PartenkirchenMit dem erstmals erreichten Rang 2 (Volkssport Trusetal), dem 4. Platz der Brotteröder Snowfighter, Rang 11 für den Inselbergexpress ernteten die Hornschlittenbesatzungen aus der Region in Partenkirchen viel Respekt bei der 42. offenen bayerischen Meisterschaft, dem deutschlandweit spektakulärsten Rennen der Hornschlittenszene. An dem nahmen 100 Schlitten aus Deutschland und der Slowakei teil. Nahezu 6 000 Zuschauer sowie mehrere Fernsehteams verfolgten das Geschehen.

Schon als der mit Startnummer 46 von David Eichel gelenkte Schlitten der Snowfighter um Ralf Baumhämmel, weiter mit Alexander Kaiser und Silko Raßbach, alle vor ihm Gestarteten hinter sich ließ, blickten die Bayern besorgt in die Runde. Aufatmen, als elf Schlitten später “Pfuit” Jörgl – Grainau 2,38 sec schneller waren. Doch da rauschte mit Startnummer 79 “Volkssport Trusetal” 62 Hundertstelsekunden schneller durchs Ziel. Schlitten um Schlitten verfehlte diese Zeit. Als Drittletzte starteten die Dauersieger “Vögelfreunde Oache Sticht” vom Kochelsee – und ihnen gelang es abermals, die Ehre der Bayern in ihrem angestammten Sport zu retten. Mit der Fabelzeit von 1:26,51 min gegenüber 01:29,83 setzten sie sich zum dritten Mal in Folge durch.

Als “grenzwertig” beschreibt Ralf Messerschmidt (Volkssport Trusetal) den Kurs und das Rennen mit Höchstgeschwindigkeiten jenseits der 90 km/h. Die rund einen Kilometer lange Strecke mit einem durchschnittlichen Gefälle von 18 Prozent sowie 160 m Höhendifferenz sei glatt und dadurch unwahrscheinlich rasant gewesen. Die Volkssportler hatten ziemlich weit oben bereits bei einem Bandeneinschlag den linken Holm angerissen. “Im Rennfieber haben wir das gar nicht mitgekriegt, uns nur gewundert, warum der Schlitten immer nach links zog. Im Ziel war dann auch schon meine Wade dick”, schildert Messerschmidt. Nach zwei dritten Plätzen setzte sich die erfahrenste Thüringer Besatzung, die unverändert mit Steffen Schmauch, Thomas Klinger und Torsten Wolf bereits zum siebten Mal dabei war, sieben Sekunden besser als im Vorjahr erstmals auf den zweiten Platz.

Ganz knapp an einem Platz auf dem Stockerl schrammten die Snowfighter vorbei. Sie fuhren bei ihrer dritten Teilnahme nach dem Motto “Pokal oder Spital”. So gab Ralf Baumhämmel den analogen Spruch des Wintersteiner Piloten Raik Eichel wieder. “Einen Podestplatz vergeben haben wir beim Start”, sagte Baumhämmel. “Da waren die jungen Burschen von Pfuit Jörgl waghalsiger. Unsere Fahrt war dann einfach top, obwohl wir zweimal in der Luft hingen”.

Der für den WSV Kleinschmalkalden startende Inselbergexpress des Brotteröders Eduard “Ede” Fuchs (mit Torsten Reukauf, Andreas Koch, Oliver Grotkop) blieb wieder einmal nicht von einem größeren Malheur verschont. Dass er in den Hang fuhr, kostete einen besseren als den 11. Platz, aber selbst damit war Ede Fuchs noch vier Sekunden schneller unterwegs als bei seinem 8. Platz im Vorjahr. Neben den prima Plätzen freuten sich die Südthüringer über den Zuwachs aus Ruhla. Geißenalmwirt Dieter Koch, bisher mit den Seimbergrutschern unterwegs, fuhr als “Die Geißenalmer von der Thüringer Wartburg” mit Uwe Gürtler, Reinhardt Faltermeier und Thomas Werner erstmals mit einem eigenen

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Schlitten und auf Anhieb auf Rang 74. Die weiteren Platzierungen von Schlitten aus der Region: 23. Wallenburger Trusetal (Ronald Luck, Volker Ullrich, Peter Hauschild, Rene Möller); 31. Wintersteiner Rennsteigblitz (Jörg Hessland, Sebastian Stegmann, Sven Metz, Raik Eichel); 43. Die Trusetaler (Steffen Heidenreich, Silvio Jung, Andre Messerschmidt, Detlef Menz); 45. Holzwürmer Kleinschmalkalden (Klaus Rassbach, Felix Meyer, Markus Bednarek, Rene Höhn); 48. Brotteröder F(l)achmänner (Frank Wedel, Siegbert Heitepriem, Christian Kunze, Dr. Frieder Baldauf). hrk

VOLKSSPORT TRUSETAL gewinnt Saisonausklang

Ein Doppelsieg am Fichtelberg

Zum Saisonausklang die Südthüringer Meisterschaften
in Oberwiesenthal

Von Rainer Koch

Oberwiesenthal – Acht Schlitten unter den besten Zehn, den Seriensieger und bis dato vielleicht besten deutschen Schlitten „Vögelfreunde Oache Sticht“ aus Kochel am See auf Rang drei verwiesen – das Rennen um den „Großen Preis von Oberwiesenthal“ erwies sich als offene Südthüringer Meisterschaft mit Beteiligung von Schlitten aus anderen deutschen Regionen. Selbst die Brotteröder Seimbergrutscher distanzierten als 32. noch weitere 20 Schlitten.

Um den Grand-Prix-Sieg lieferten sich auf der rund 1,8 km langen, steilen Strecke Volkssport Trusetal mit Ralf Messerschmidt am Steuer und der Inselbergexpress von Ede Fuchs (WSV Kleinschmalkalden) ein spannendes Rennen, das schließlich die Trusetaler hauchdünn mit zwei Zehntelsekunden Vorsprung für

sich entscheiden konnte. Die Bayern aus Kochel am See als Dritte hatten da schon knapp drei Sekunden Rückstand, es folgte mit einem gehörigen Abstand von neun und mehr Sekunden die weitere Südthüringer Streitmacht Wallenburger Trusetal (4.), Vorjahreszweiter Snow-fighter Brotterode (5.), Trusetaler Hornschlittenfreunde (6.) und als Siebente die Brotteröder F(l)achmänner um Frieder Baldauf, die damit „auswärts“ ihre bisher beste Platzierung schafften. Hinter Schmölln I fuhren die beiden Kleinschmalkalder Schlitten „Hirschhörner“ und „Holzwürmer“ auf die Ränge neun und zehn, die „Rennsteigrutscher“ Brotterode wurden 13., der Wintersteiner Rennsteigblitz 16., die Trusetaler Pflegefälle 18.

Im Damenbereich schaffte es der neu gegründete Brotteröder Schlitten „Seimbergrutscher Ladiesteam“ in seinem zweiten Rennen auf den mehr als beachtlichen Rang drei, die Siegerinnen „Quickie III“ vom gastgebenden SC Traktor Oberwiesenthal fuhren mit ihrem nagelneuen, eben erst gelieferten Schlitten aus der Trusetaler Werkstatt von Ralf Messerschmidt souverän auf den obersten Podestplatz.

Ideallinie gefunden

Alle gestarteten mehr als 60 Schlitten hatten es mit den widrigsten Witterungsverhätnissen zu tun, die man sich nur vorstellen kann. War die Piste am Donnerstag noch extrem schnell mit Geschwindigkeiten im Zielhang nahe 100 km/h, hatte sie der kalte Neuschnee von Freitag und Samstagfrüh extrem stumpf gemacht. „Bestimmt mehr als eine halbe Minute langsamer“, schätzte Ralf Baumhämmel ein. Vor allem im steilen Zielhang „bremste uns alle der Pulverschnee ohne eigenes Dazutun regelrecht ab“, berichtete Sieger Messerschmidt. Da kam es natürlich erst recht darauf an, die Ideallinie zu finden. Und ganze Kerle waren diesmal noch gefragter. Denn am Start hoch droben auf dem Fichtelberg wetterte ein Sturm, gegen den man sich erst einmal behaupten musste, ehe der Schlitten in Fahrt gebracht werden konnte. Um das vom Veranstalter mit viel Trara angekündigte „Domina-Rennen“ konnte man sich da nicht so recht kümmern. Offensichtlich meisterten dafür die Schlitten aus der Südthüringer Bergregion die widrigen Bedingungen am besten und kehrten am Sonntag – da bei strahlendem Bilderbuchwinterwetter – sehr zufrieden in die Heimat zurück. Vor allem Gewinner „Volkssport Trusetal“, dem 2010 ein weiterer Sieg in Brotterode, Platz zwei in Kleinschmalkalden sowie Rang drei in Garmisch- Partenkirchen gelang. Nicht viel nach steht dem der Inselbergexpress: Erster in Kleinschmalkalden, Ränge zwei in Brotterode und Oberwiesenthal, 8. in Garmisch-Partenkirchen.

Die Wallenburger Trusetal mit Ronald Luck, Volker Ullrich, Martin Hauschild, Peter Hauschild schafften Rang drei in Brotterode, vier in Kleinschmalkalden und Oberwiesenthal, 37. in Garmisch-Partennkirchen, während Ralf Baumhämmels Snowfighter auf die Ränge 3 (Kleinschmalkalden), 5 (Oberwiesenthal), 6 (Brotterode) und 14 (Garmisch-Partenkirchen) verweisen können.

Nun gilt es, noch einen Termin zu überstehen: Der Ruhlaer Hörnerschlittenfahrer (Seimbergrutscher) und Gastwirt Dieter Koch lädt für den 13. März erstmals zu einem Hörnerschlitten-Abwintern auf die urige Ruhlaer Geißenalm ein. Nähere Infos gibt es unter Tel.036929 / 63584.

Artikel erschienen am 09.03.2010 STZ

Volkssport Trusetal mit Ideallinie

“Volkssport Trusetal” mit Ideallinie

5. Hörnerschlittenrennen in Brotterode: Zuschauer sahen spannendes Duell am Seimberg
Von Rainer Koch

Ralf Messerschmidt und sein Schlitten “Volkssport Trusetal” auf dem Weg zum Sieg am Brotte-röder Seimberg.
Brotterode – Wenn auch Dunst und Nebel für wenig einladende Wetterverhältnisse sorgten – das 5. Hörnerschlittenrennen in Brotterode wurde zum erwarteten volkssportlichen Großereignis in der und um die Werner-Lesser-II-Skiarena. Eingefunden hatten sich dort weit mehr als 1 500 Neugierige aus nah und fern, die die Strecke dicht an dicht säumten und die Schlitten auf ihren schnellen oder weniger schnellen Fahrten gleichermaßen anfeuerten – eine prächtige Kulisse. Dass manche aber während des Rennens immer wieder die Strecke betraten und sogar ihre Kinder rodeln ließen, irritierte nicht nur die Besatzungen der Schlitten, sondern brachte die Unvernünftigen selbst am meisten in Gefahr. Glücklicherweise blieb alles im Lot.

In einem begeisternden sportlichen Duell mit dem Inselbergexpress von Ede Fuchs, der vor zwei Wochen am Kleinschmalkalder Schartekopf triumphiert hatte, setzte sich der Schlitten von Volkssport Trusetal mit Ralf Messerschmidt, Steffen Schmauch, Thomas Klinger und Thomas Wolf durch. Somit gab es an

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der Spitze denselben Einlauf wie vor einem Jahr.

Der von Ralf Messerschmidt gelenkte Siegerschlitten fuhr an der Badewanne zweimal hintereinander nahezu Ideallinie. Dass er schnell unterwegs sein würde, konnte man da schon sehen. Schließlich besiegte er den Inselbergexpress aber doch nur um die Winzigkeit von einer reichlichen Sekunde, herausgeholt im ersten Lauf mit 46:64 zu 47:68 sec für die knapp 800 Meter. Im zweiten Lauf waren beide Schlitten nahezu zeitgleich unterwegs (47:59 sec die Volkssportler, 47:70 sec der Inselbergexpress). Die Trusetaler haben damit auch den ersten Rekord auf der noch ausbaufähigen neuen Strecke am Seimberg erobert. Wie schon in Kleinschmalkalden zeigte sich in Brotterode erneut, dass nur noch minimale Zeitunterschiede über die Spitzenplätze entscheiden. Die ersten fünf Schlitten blieben in einem Limit von lediglich elf Sekunden – und das in zwei Läufen!

Als im zweiten Lauf die Brotteröder Snowfighter, wie alle Schlitten der Bergstadt mittlerweile einer eigenen Sektion im WSV angehörend, den Zielhang hinein in die Skiarena hinunterschossen, konnte man ebenfalls an eine äußerst schnelle Zeit glauben. Wenige Meter vor Passieren der Zeitnahme aber riss es den Schlitten jäh aus dem Schnee. Der Sturz sah schlimm aus, vor allem für den ersten Mann Ralf Baumhämmel, der das Gefährt und seine Hintermänner abbekam, doch Schlittenfahrer sind harte Burschen. Etwas weiß im Gesicht, rappelten sich alle vier wieder auf.

Durch dieses Pech war der Weg auf Rang drei frei für die Wallenburger aus Trusetal (Ronald Luck, Volker Ullrich, Stefan Mäurer, Peter Hauschild). Sie konnten erstmals in ihrer Geschichte auf einen Treppchenplatz fahren und verdienten sich dies vor allem mit einem hervorragenden ersten Lauf, als sie in 47:14 sec sogar noch schneller unterwegs waren als der Inselbergexpress. Die Snowfighter wurden immerhin noch Sechste.

Erstmals nahm auf Initiative von Fredi Schmidt von den Seimbergrutschern aus Brotterode (10. Platz) auch ein “Seimbergrutscher Ladiesteam” das Rennen auf. Die vier mutigen Brotteröder Frauen taten dies auf Anhieb gar nicht einmal so schlecht und waren beispielsweise schneller als das gemischte Extrem-Racing-Team, der zugegebenermaßen etwas unorthodox ausschauende “Hörnerbock” aus Schmölln oder der “Flinke Ostwind” aus Fambach.

Mit dankenswerter materieller und finanzieller Unterstützung durch die Stadt und ihren Bürgermeister Kurt Lachmund, selbst ein großer Hörnerschlittenfan, der den ganzen Nachmittag über ausharrte, hatten die Mitarbeiter des Bauhofes, vor allem Thomas Storch und Chris Bartholmäs, die abwechslungsreiche und schnelle Strecke hervorragend präpariert. Zu den vielen uneigennützigen Helfern zählten neben dem WSV, der Sektion Eishockey (namentlich Andreas Steinbach) sowie dem Fremdenverkehrs- und Gewerbeverein von Brotterode auch Herr Kaiser und sein Team, die Fleischerei Lesser, das Team des Hotels Berggarten und der Disco BTD sowie der Kleinschmalkalder Schlittenfreund Luis, der bei den Problemen mit dem Transport der Schlitten einsprang.

Fazit: Der Anfang am Seimberg auf einer prima Strecke ist gemacht, von den Unzulänglichkeiten etwa beim Schlittentransport oder der teils wilden Parkerei der anreisenden Fans wurde Lehren für das Rennen 2011 gezogen.

Am Rande des Rennens wurde bekannt, dass es in Seligenthal in diesem Jahr entgegen ursprünglich anderslautender Aussagen des 1. Thüringer Hörnerschlittenvereins wohl nun doch ein Rennen geben soll, und zwar am 27. Februar. Nach dem Saisonabschluss mit dem Großen Preis von Oberwiesenthal am 6. März lädt dann der Ruhlaer Hörnerschlittenfahrer und Gastwirt Dieter Koch (Seimbergrutscher) für den 13. März erstmals zu einem Hörnerschlitten-Abwintern auf die Ruhlaer Geißenalm ein. Geplant ist ein Bustransfer, nähere Infos gibt es unter Tel. 036929/63584.

Gibt es einen neuen Streckenrekord?

Gibt es einen neuen Streckenrekord?

WSV Kleinschmalkalden lädt auf den Schartekopf ein / Heute bereits Trainingsläufe

Mit Mut und Geschick begeben sich die Hornschlittenbesatzungen bergabwärts.

Kleinschmalkalden – Die Strecke ist von den Kleinschmalkalder Hörnerschlittenfreunden um Ralf Berlit und Matthias Darr präpariert, Glühwein und Bratwürste zum Verzehr bereit, die Meteorologen verheißen bis Samstag leichte Minusgrade – dem 2. Hornschlittenrennen am Schartekopf am Samstag, dem vierten insgesamt in Kleinschmalkalden, steht nichts mehr im Wege.

Für die Premiere der neuen, bereits 2007 gebauten Strecke, die mangels Schnee erst im Vorjahr steigen konnte, hatten sich nicht weniger als 20 Schlitten eingefunden, selbst solche aus Coburg, Schmölln und Altenburg. Nach dem Rennen waren alle sich darin einig – diese fast 1 100 Meter lange Strecke mit 180 Höhenmetern genügt höchsten Ansprüchen. Sofort vom Start unweit des 780 m hohen Schartekopfs entfernt, geht es wahnsinnig steil abwärts, am Ende jener ersten Passage sind an der Kreuzung zum “Horizontalweg” mit der Kurve und dem folgenden “Sprunghügel” die Knackpunkte zu bewältigen, weshalb dort auch ein Zuschauerpunkt harrt, denen rasender Sport tollkühner Männer geboten wird.

Den ersten Streckenrekord stellten am 31. Januar 2009 die aus Hohleborn kommenden “Tunnelrenner” des WSV Kleinschmalkalden mit 1:08,23 min auf, eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 60 km/h. Im zweiten Durchgang stürzten allerdings die Mannen um Ingemar Funk, sodass sich Volkssport Trusetal in der Endabrechnung durchsetzte (2:18,53). Als erneuter Dritter der 41. offenen bayerischen Meisterschaft vom 6. Januar in Garmisch-Partenkirchen sind sie genau wie der vorjährige Dritte “Thüringer Inselbergexpress” um Ede Fuchs vom gastgebenden WSV (Rang acht in Garmisch-Partenkirchen)

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auch in diesem Jahr favorisiert. Rang zwei belegten 2009 die “Thüringer Jägermeister”, die heuer an der Partnachalm nicht starteten.

Das Kleinschmalkalder Hornschlitten-Wochenende beginnt bereits heute. Ab 14 Uhr ist das offizielle Training angesetzt, um 16.30 Uhr findet am Zielbereich die Startnummernvergabe und ein “Vorglühen” statt.

Das Rennen selbst wird am Samstag, um 14 Uhr gestartet. Abends ab 19 Uhr (Einlass und Essen 18 Uhr) findet im “Adler” die Siegerehrung und das “Après-Schlitten” statt.

Der Weg zur Strecke am Ortsausgang von Kleinschmalkalden Richtung Brotterode rechts ist ausgeschildert, der Weg bergauf zu den Parkplätzen unmittelbar am Zielgelände abgestreut und jeweils nur bergan oder bergab befahrbar, reguliert von der Freiwilligen Feuerwehr. Wer sein Auto in der Ortsmitte von Kleinschmalkalden abstellt, muss mit einem Fußmarsch von einer reichlichen Stunde bergauf zum Schartekopf rechnen . hrk

Den Bayern das Fürchten gelehrt

Den Bayern das Fürchten gelehrt

Hornschlittensport | Erfolgreichstes Jahr für Südthüringer Teams in Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen – „Mittlerweile begegnen die Bayern uns schon mit gehörigem Respekt“, sagt Ralf Messerschmidt. Am 23. Januar sind all die „Helden aus Partenkirchen“ und weitere Schlitten in Kleinschmalkalden zu sehen. Ralf Messerschmidt, der Tischler und Sportler aus Trusetal, ist mit seiner Crew der „dienstälteste“ Hornschlittenfahrer aus Südthüringen in Garmisch-Partenkirchen. Und der Erfolgreichste. Gemeinsam mit Steffen Schmauch, Thomas Klinger und Torsten Wolf gelang ihm in diesem Jahr das Kunststück, seinen dritten Platz aus dem Vorjahr zu wiederholen.

Das seit 1969 alljährlich am 6. Januar ausgetragene Hornschlittenrennen in Garmisch-Partenkirchen, die „offene bayerische Meisterschaft“, ist unter den Hornschlittensportlern das Rennen der Rennen. Erst wenn man die Partnachklamm bezwungen hat, in der Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h erzielt werden, gehört man sozusagen dazu. In diesem Jahr waren es knapp 90 Schlitten, die vor weit über tausend Zuschauern bei eisiger Kälte die Herausforderung annahmen, darunter acht aus dem Südthüringer Raum.

Bereits kurz nachdem das Hornschlittenfieber in der Region ausbrach, nahmen die Pioniere dieses Sports aus Seligenthal am Garmisch-Partenkirchener Rennen teil. Das war 2004. Ralf Messerschmidt und seine Gefährten sind unter dem Namen „Volkssport Trusetal“ seit 2005 ununterbrochen mit dem ständig verbesserten Schlitten dabei. Das sich verbreitende Hornschlittenfieber führte zur Rekordbeteiligung von elf Mannschaften im Jahr 2008 aus Trusetal, Kleinschmalkalden und Brotterode. Spätestens seit 2009, als „Volkssport Trusetal“ sensationell auf den bronzenen Rang fuhr, war der Durchbruch geschafft. Die Bayern mussten konstatieren, dass „ihr Sport“ sich auch jenseits des Weißwurstäquators durchgesetzt hatte.

Die Bedingungen in diesem Jahr waren nicht gerade einladend. „Sehr viel Eis, mulmiger, weil nicht festgefahrener Kunstschnee“, konstatiert Messerschmidt.

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Da mussten die Besatzungen mit vollster Konzentration fahren, die Hintermänner waren immer wieder gefragt, in den schwierigen Flachpassagen Fahrt zu machen.

Wie die Volkssportler aus Trusetal waren eigentlich alle Besatzungen aus der Region vollauf zufrieden. „Beinahe alle von uns haben im Vergleich zum Vorjahr auch den Rückstand auf die Besten verringern können“, macht Ralf Baumhämmel aus Brotterode auf einen weiteren Aspekt neben der Platzierung aufmerksam. Der erstmals von ihm selbst gelenkte Schlitten „Brotteröder Snowfighter“ hatte 2009 noch elf Sekunden Rückstand auf den Dauersieger „Vögelfreunde, Oache Sticht‘ vom Kochelsee“ und damit Platz 25, in diesem Jahr wurde der Abstand auf sieben Sekunden verringert, was für Baumhämmel, René Treptow, Daniel Voigt und Silko „Bob“ Raßbach den 14. Rang bedeutete. „Und das alles ohne Training“, setzt Baumhämmel hinzu. Das fiel wegen schlechter Schneeverhältnisse aus.

Noch besser fuhr der alte Haudegen Eduard „Ede“ Fuchs gemeinsam mit Andreas Koch, Lars Wagner und Oliver Grothkopp. Sein für den WSV Kleinschmalkalden startender „Inselbergexpress“ belegte den 8. Rang und schaffte ebenfalls sein bestes Resultat. Seinen 19. Platz von 2009 wiederholen konnte Ralf Berlits „Extrem Racingteam“ (mit Ingmar Funk, Michael Ullrich, Christian Boost) aus Kleinschmalkalden. Persönliche Bestleistung schafften schließlich die „Holzwürmer“ aus Kleinschmalkalden (Klaus Rassbach, Felix Meyer, Markus Bednarek, Rene Höhn) auf Rang 26, während „Wallenburger Trusetal“ (Ronald Luck, Volker Ullrich, Stefan Mäurer, Peter Hauschild) auf Platz 37 und die Brotteröder „Seimbergrutscher“ (Fredi Schmidt, Reinhardt Faltermaier, Wolfgang Dömming, Dieter Koch) auf Rang 55 fuhren.

In Bälde beginnt auch hier die Saison. Der Auftakt wird am 23. Januar auf der von den Hornschlittenfreunden des WSV Kleinschmalkalden inzwischen fertig präparierten, spektakulären Strecke am Schartekopf vollzogen. Am 6. Februar laden die Brotteroder alle Schlitten auf ihre neue Strecke am Seimberg ein, ein oder zwei Wochen später soll das Rennen in Trusetal-Laudenbach folgen. Zum Saisonausklang fahren dann alle wieder an den Fichtelberg, wo am 6. März der Große Preis von Oberwiesenthal auf der anspruchsvollsten aller Strecken folgt.

Quelle: STZ

Hornschlitten-Rennen: Mit Tempo 90 ins Ziel

Hornschlitten-Rennen: Mit Tempo 90 ins Ziel

Garmisch-Partenkirchen – Die Titelverteidiger aus Schlehdorf haben zum dritten Mal das traditionelle Hornschlitten-Rennen von der Partnachalm zur Wildenauer Straße gewonnen.

Heuer rasten 90 Viererteams die knapp 900 Meter lange Rennstrecke mit einer Höhendifferenz von 160 Metern hinab.

Das Team „Neuneralm Express“ aus Grainau landet mit einer Sekunde Rückstand knapp dahinter.

Mit einem Affentempo schießt der Schlitten vom Team „Jura I“ auf den kleinen Sprung zu, hebt ab und landt unsanft etwa drei Meter hinter der Ziellinie. Als sich der Schneestaub verzieht, erkennen die Zuschauer, was da so fürchterlich gekracht hat. Den Hornschlitten

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unter den vier Mannsbildern können die Bruchpiloten nur noch als Brennholz verwenden.

Zum 41. Mal fand am gestrigen Drei-Königstag das traditionelle Hornschlittenrennen statt. Waghalsige Fahrmanöver blieben dabei nicht aus, und um ein Haar hätte es heuer wieder einen einheimischen Sieger gegeben. Gerade mal eine Sekunde fehlten den Männern vom „Neuneralm Express“ am Ende für den ersten Platz. Den holten sich die „Vögelfreunde Oache Sticht vom Kochelsee“ mit einer Zeit von 1:35,30 Minuten. Und das bereits zum dritten Mal. Die Starter vom „Volkssport Trusetal“ aus Thüringen sicherten sich, wie auch im vergangenen Jahr, den dritten Platz.

364 Männer und Frauen stellten sich heuer der Herausforderung, die 1,2 Kilometer lange Strecke von der Partnachalm zur Wildenauer Straße hinabzufahren. Dass es auf der eisigen, teilweise extrem steilen Piste bis zu 90 Stundenkilometer schnell werden kann, hielt die Hobbysportler nicht ab.

„Wenn man am Start steht zittern einem schon ganz schön die Knie“, gibt Martin Hohenreiter aus Lenggries zu.“ Das bestätigt auch Tine Pfeiffer, die mit ihrem Team „de Gwebsad’n“ gleich als erstes auf die Piste musste. „Heute hab ich richtig Angst, weil uns gestern die Bremsen abgebrochen sind. Ich hoff´ das passiert uns nicht noch einmal.“ Abschrecken ließen sich die vier Frauen davon jedenfalls nicht. Wagemutig stürzten sie sich die knapp 160 Höhenmeter hinab. Den „Waxlstoana Berggams´n“, die mit einer Zeit von 1:40,79 den Sieg davon trugen, wurden die vier aber nicht gefährlich. Da sie bei einem Sturz eine ihrer Mitfahrerinnen verloren hatten, wurden ihre Zeit nicht gewertet.

Fast wäre das den Titelverteidigern vom Kochelsee auch passiert. „Beim Anschieben bin ich ins Stolpern geraten. Ich bin aber auf den Schlitten gefallen und konnte noch mitfahren“, erklärt Rupert Niebling. Den Sieg ließen sich die Vier nicht nehmen. „Wer bremst verliert“, sagt Lenker Toni Suttner. „Außerdem haben wir alle extra fünf Kilo zugenommen um hier zu gewinnen“, ergänzt Niebling lachend.

Den Streckenrekord von 1:25,67 Minuten, den die „Vogelfreien“ 2004 aufgestellt hatten, erreichten die Kochler aber auch heuer nicht. „Im unteren Streckenabschnitt war einfach zu viel loser Schnee. Der hat enorm gebremst“, erklärt Niebler. Das sei auch gut so, meint Peter Strodl, Erster Vorsitzender des Hornschlittenvereins: „Unter dem Schnee war pures Eis. Das wäre einfach zu schnell geworden.“

Quelle: Marcus Schoft (merkur-online)

Tausende Zuschauer bei Hornschlittenrennen

Tausende Zuschauer bei Hornschlittenrennen

Garmisch-Partenkirchen – 360 Wagemutige haben am Dreikönigstag in Garmisch-Partenkirchen beim 41. Hornschlittenrennen um den bayerischen Meistertitel

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gekämpft. Bei eisiger Kälte feuerten mehrere Tausend Zuschauer die 90 Viererteams an. Bis zu 90 Stundenkilometer können die Hornschlitten mit ihren hochgebogenen Kufen erreichen. Die Piste war stark vereist. Wohl ein Vorteil für die Renn-Veteranen: Denn bei den Herren gewannen wie schon im Vorjahr die “Vögelfreunde “Oache Sticht” vom Kochelsee”. Die Damen der “Waxlstoana Berggams”n” holten zum fünften Mal in Folge den Titel. dpa

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